08/08/2026
Kinder sollen lernen, ihre Gefühle zu benennen.
Aber woher sollen sie wissen, wie das geht?
Sie lernen es von uns.
Kinder beobachten, wie wir mit unseren Gefühlen umgehen. Sie erleben, ob wir Freude zeigen, ob wir Enttäuschung benennen, ob Angst ausgesprochen werden darf oder ob wir versuchen, schwierige Gefühle lieber zu verstecken.
Dabei geht es nicht darum, unseren Kindern alles zu erzählen oder sie mit unseren Problemen zu belasten.
Es geht um kleine Einblicke in unseren Alltag:
Ich fühle etwas.
Ich kann es benennen.
Und ich kann lernen, damit umzugehen.
Denn genau das ist Lernen am Modell.
Und dabei sind nicht nur die „schwierigen“ Gefühle wichtig. Auch Freude, Vorfreude, Stolz, Erleichterung, Dankbarkeit oder Aufregung dürfen Sprache bekommen.
So erleben Kinder:
Gefühle gehören zum Leben. Sie sind unterschiedlich. Und ich muss mich für keines von ihnen schämen.
✅ Deine Aufgabe für die nächste Zeit:
Achte einmal darauf, welche Gefühle du vor deinem Kind benennst.
⭐️ Und dann die Sternchenaufgabe:
Sprich auch darüber, wie du mit diesem Gefühl umgehst.
Nicht perfekt.
Nicht immer.
Aber immer wieder.
„Ich habe heute richtig Wut im Bauch, wegen meinem Arbeitskollegen. Ich spreche morgen mit ihm und hoffe das klären zu können.“
Denn Kinder brauchen keine Eltern, die ihre Gefühle perfekt regulieren oder maskieren, sondern Vorbilder.
Sie brauchen Erwachsene, an denen sie lernen können, wie man mit Gefühlen lebt. 💚
🚨 Der Familienalltag kann überwältigend sein – du musst nicht alles wissen oder allein schaffen!
Ich stehe ich dir gerne mit Wissen und Erfahrung zur Seite.
📲 0163 6743859
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