Michaela Schnittke Erziehungs- und Entwicklungsberatung

Michaela Schnittke Erziehungs- und Entwicklungsberatung Familiencoaching, Beratung bei Erziehung, Entwicklung, Krisen-und Konflikten, Systemische Supervision

Kinder sollen lernen, ihre Gefühle zu benennen.Aber woher sollen sie wissen, wie das geht?Sie lernen es von uns.Kinder b...
08/08/2026

Kinder sollen lernen, ihre Gefühle zu benennen.

Aber woher sollen sie wissen, wie das geht?

Sie lernen es von uns.

Kinder beobachten, wie wir mit unseren Gefühlen umgehen. Sie erleben, ob wir Freude zeigen, ob wir Enttäuschung benennen, ob Angst ausgesprochen werden darf oder ob wir versuchen, schwierige Gefühle lieber zu verstecken.

Dabei geht es nicht darum, unseren Kindern alles zu erzählen oder sie mit unseren Problemen zu belasten.

Es geht um kleine Einblicke in unseren Alltag:

Ich fühle etwas.
Ich kann es benennen.
Und ich kann lernen, damit umzugehen.

Denn genau das ist Lernen am Modell.

Und dabei sind nicht nur die „schwierigen“ Gefühle wichtig. Auch Freude, Vorfreude, Stolz, Erleichterung, Dankbarkeit oder Aufregung dürfen Sprache bekommen.

So erleben Kinder:
Gefühle gehören zum Leben. Sie sind unterschiedlich. Und ich muss mich für keines von ihnen schämen.

✅ Deine Aufgabe für die nächste Zeit:

Achte einmal darauf, welche Gefühle du vor deinem Kind benennst.

⭐️ Und dann die Sternchenaufgabe:

Sprich auch darüber, wie du mit diesem Gefühl umgehst.

Nicht perfekt.
Nicht immer.
Aber immer wieder.

„Ich habe heute richtig Wut im Bauch, wegen meinem Arbeitskollegen. Ich spreche morgen mit ihm und hoffe das klären zu können.“

Denn Kinder brauchen keine Eltern, die ihre Gefühle perfekt regulieren oder maskieren, sondern Vorbilder.

Sie brauchen Erwachsene, an denen sie lernen können, wie man mit Gefühlen lebt. 💚

🚨 Der Familienalltag kann überwältigend sein – du musst nicht alles wissen oder allein schaffen!
Ich stehe ich dir gerne mit Wissen und Erfahrung zur Seite.

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Die Sommerferien sind da. Oft auch diese leise Frage:„Was machen wir heute bloß?“Kennst du das?Kaum beginnt ein freier T...
25/07/2026

Die Sommerferien sind da. Oft auch diese leise Frage:

„Was machen wir heute bloß?“

Kennst du das?

Kaum beginnt ein freier Tag, entsteht das Gefühl, dein Kind beschäftigen zu müssen. Ein Ausflug, Ferienprogramme oder schnell die nächste Idee, damit keine Langeweile aufkommt.

Als Eltern möchten wir unseren Kindern schöne Erinnerungen schenken. Das ist ein toller Wunsch.

Doch manchmal setzen wir uns unbewusst unter Druck.

Kinder brauchen nicht jeden Tag ein Highlight.

Sie brauchen Zeit.

Zeit, in der sie selbst auf Ideen kommen.
Zeit, zum beobachten, ausprobieren, bauen, erfinden und einfach mal in den Tag hineinleben.

Kinder brauchen Erlebnisse und Leerlauf. Erst wenn nicht jeder Moment gefüllt ist, entsteht Raum für Eigeninitiative, Kreativität und Selbstwirksamkeit.

Aus entwicklungspsychologischer Sicht sind diese Momente sehr wertvoll.

Wenn Kinder nicht permanent von außen beschäftigt werden, passiert etwas Spannendes: Sie werden selbst aktiv. Sie entwickeln eigene Ideen, lösen kleine Probleme und erleben, dass sie ihren Tag mitgestalten können. Das stärkt ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Natürlich fühlt sich Langeweile nicht immer angenehm an. Sie darf sogar frustrieren.

Vielleicht entsteht ein Wasserlauf mit Gartenschlauch und Sand.
Vielleicht wird das Wohnzimmer zur Pirateninsel.
Vielleicht sammelt ihr Käfer, bemalt Steine oder beobachtet Wolken und entdeckt Figuren am Himmel.
Vielleicht liest dein Kind stundenlang oder erfindet mit Kreide eine ganze Fantasiewelt auf dem Gehweg.

Diese Ideen entstehen selten, wenn Programmpunkte warten.

Das bedeutet nicht, dass ihr auf Ausflüge oder gemeinsame Erlebnisse verzichten sollt.

Es bedeutet: Du musst nicht den ganzen Sommer für Unterhaltung sorgen.

Die schönsten Ferien sind oft nicht die mit dem vollsten Kalender.

Sondern die, in denen Kinder Zeit hatten, ihre eigenen Ideen wachsen zu lassen.

💚 Mich interessiert deine Erfahrung:

Kannst du Langweile zulassen?

❤️

17/07/2026

Die Sommerferien beginnen. ☀️

Und mit ihnen tausend verschiedene Geschichten.

Vielleicht geht es für euch ans Meer.
Vielleicht bleibt ihr einfach im Garten.
Vielleicht wartet ein Campingplatz auf euch.
Oder der Balkon.

Vielleicht planschen die Kinder den ganzen Tag im Pool.
Vielleicht streiten sie sich schon vor dem Frühstück.

Vielleicht arbeitest du nebenbei.
Vielleicht suchst du noch nach einer Betreuung.
Vielleicht ist euer Haus voller Kinderlachen.
Oder es ist dieses Jahr eher ruhig.

Vielleicht gibt es Ausflüge.
Vielleicht ganz viel Langeweile.
Vielleicht wunderschöne Erinnerungen.
Vielleicht auch Tage, an denen alle genervt sind.

Und weißt du was?

All das darf dazugehören.

Ferien müssen nicht perfekt sein.
Sie müssen nicht aussehen wie auf Instagram.
Sie müssen niemandem etwas beweisen.

Sie dürfen laut sein.
Chaotisch.
Entspannt.
Anstrengend.
Bunt.
Langweilig.
Unvergesslich.
Oder einfach ganz normal.

Jede Familie bringt ihre eigene Geschichte mit.
Ihre eigenen Möglichkeiten.
Ihre eigenen Herausforderungen.

Deshalb wünsche ich euch keine perfekten Ferien.

Ich wünsche euch Momente, in denen ihr euch gegenseitig mit etwas mehr Gelassenheit, Verständnis und Wohlwollen begegnet, gerade dann, wenn nicht alles nach Plan läuft.

Denn oft entstehen genau dann die Erinnerungen, die bleiben. 💚

Habt wunderschöne Ferien! Auf eure ganz eigene Art. ☀️🫶🏻

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Vor Kurzem saßen Eltern in meiner Beratung und sagten:„Wir wünschen uns so sehr, dass unser Kind endlich darüber spricht...
03/07/2026

Vor Kurzem saßen Eltern in meiner Beratung und sagten:

„Wir wünschen uns so sehr, dass unser Kind endlich darüber spricht, wie es ihm wirklich geht.“

Ein Wunsch, den wahrscheinlich viele Eltern kennen.

Ich habe sie gefragt:

„Welche Gefühle benennt ihr eigentlich im Alltag vor euren Kindern?“

Für einen Moment wurde es ganz still.

Nicht, weil sie etwas falsch gemacht hat. Sondern weil uns das oft gar nicht bewusst ist.

Wir wünschen uns Kinder, die sagen können:
„Ich mache mir Sorgen.“
„Ich bin enttäuscht.“
„Ich habe Angst.“
„Ich bin stolz auf mich.“

Aber genau das müssen Kinder erst lernen.

Und sie lernen es nicht aus Gefühlekarten oder Büchern.

Sie lernen es von uns.

Sie beobachten, wie wir mit unseren eigenen Emotionen umgehen. Ob wir Freude zeigen. Ob wir Enttäuschung benennen. Ob wir sagen können: „Ich bin heute gestresst.“ Oder ob wir versuchen, alles zu verstecken.

Dabei geht es nicht darum, dein Kind mit deinen Sorgen zu belasten.

Es geht darum, ihm vorzuleben, dass Gefühle zum Leben gehören. Alle Gefühle.

Nicht nur Traurigkeit, Wut oder Angst.

Sondern genauso Vorfreude, Erleichterung, Stolz, Dankbarkeit, Neugier oder Hoffnung.

Denn je mehr unterschiedliche Gefühle Kinder kennenlernen und benennen können, desto leichter fällt es ihnen später, ihre eigenen Emotionen einzuordnen und auszudrücken.

💚 Deshalb habe ich heute eine kleine Einladung an dich:

Welche Gefühle benennst du vor deinem Kind ganz selbstverständlich? Und welche Gefühle meidest du eher? Gibt es einen Unterschied zwischen Mama und Papa?

Schreib es gerne in die Kommentare. Ich bin gespannt auf deine Gedanken.

✨ Im nächsten Beitrag zeige ich dir anhand ganz alltäglicher Situationen, wie emotionale Sprache im Familienalltag aussehen kann. Mit kleinen Sätzen, die eine große Wirkung haben können.

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Ich stehe ich dir gerne mit Wissen und Erfahrung zur Seite.

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Manchmal geraten Kinder in Situationen, die sie überfordern: ein Unfall, die Trennung der Eltern, schwere Krankheit, Ver...
21/06/2026

Manchmal geraten Kinder in Situationen, die sie überfordern: ein Unfall, die Trennung der Eltern, schwere Krankheit, Verlust oder andere belastende Ereignisse. Solche Erfahrungen können Spuren hinterlassen – sichtbar oder unsichtbar – und Eltern stehen vor der Frage: „Wie helfe ich meinem Kind, das zu verarbeiten?“

In diesem Vortrag/Workshop beschäftigen wir uns mit folgenden Fragen:
Wie verarbeiten Kinder belastende oder traumatische Erlebnisse – und warum tun sie das anders als Erwachsene?
Welche Reaktionen sind normale Stress- und Verarbeitungsreaktionen, und wann sollte man aufmerksam werden?
Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen, Sicherheit und Vertrauen zurückzugewinnen?
Welche Rolle spielen Rituale, Gespräche und Alltagshalt in der Verarbeitung?
Wann und wo ist es sinnvoll, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen?

Veranstaltung in Kooperation mit der VHS-Oberberg: 08.07.26 - 19:00 Uhr, Burghaus Bielstein, 15 € buchbar unter

https://www.vhs-oberberg.de/gesellschaft-2/kw/bereich/kursdetails/kurs/A2611865/kursname/Wenn%20Kinder%20Schlimmes%20erleben%20traumatische%20Situationen%20verstehen%20und%20begleiten/kategorie-id/3/

Für Fragen vorab schreib mich gerne an. Ich freue mich auf dich!

10/06/2026

Pubertät ist nicht einfach „schwierig“.
Pubertät ist Umbau. Chaos. Wachstum. Emotion pur. 💭🧠❤️

Bei meinem Workshop „Herausforderung Pubertät“ saßen Mamas und Papas mit großen Augen da, weil plötzlich vieles so viel mehr Sinn ergeben hat.

Denn in der Pubertät wird nicht nur das Gehirn umgebaut und der Hormonhaushalt auf den Kopf gestellt.
Auch das gesamte Gefühlsleben gerät ins Wanken.

Emotionen werden intensiver erlebt.
Reaktionen fallen heftiger aus.
Konflikte eskalieren schneller.
Und genau deshalb brauchen Jugendliche in dieser Zeit nicht nur Grenzen, sondern vor allem Beziehung, Verständnis und sichere Erwachsene an ihrer Seite.

Wir haben darüber gesprochen …
✨ wie man trotz Konflikten in Verbindung bleibt
✨ wie Teenager weiterhin Teil des Familienlebens bleiben können
✨ wie die Balance zwischen Freiheit und Grenzen gelingen kann
✨ was Jugendliche in Eskalationen wirklich brauchen
✨ warum Selbstfürsorge für Eltern so wichtig ist
✨ und warum die Pubertät unserer Kinder oft auch UNS selbst spiegelt

Denn ja, unsere Teenager fordern uns heraus.
Aber sie laden uns gleichzeitig dazu ein, unsere eigenen Werte, Regeln und Erwartungen noch einmal ehrlich zu hinterfragen.

Es war ein wunderschöner Abend in kleiner, vertrauter Runde. Voller ehrlicher Gespräche, Aha-Momente und wertvoller Begegnungen. 🤍

Danke an alle aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer.
Ich freue mich jetzt schon riesig auf den nächsten Workshop. ✨

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Der Mai schenkt vielen Familien etwas, das im Alltag oft zu kurz kommt: Zeit.Zeit ohne Kita.Zeit ohne Schule.Zeit ohne v...
24/05/2026

Der Mai schenkt vielen Familien etwas, das im Alltag oft zu kurz kommt: Zeit.

Zeit ohne Kita.
Zeit ohne Schule.
Zeit ohne volle Wochenpläne.

Und sofort entsteht bei vielen Eltern die Frage:

„Was können wir unternehmen?“
„Wie beschäftige ich mein Kind?“
„Machen wir genug?“

Dabei vergessen wir oft etwas Wichtiges:

Entwicklung passiert nicht nur beim Lernen, Fördern oder Erleben neuer Angebote.

Sie passiert auch in den Pausen dazwischen.

Kinder brauchen Zeit, um Erlebtes zu verarbeiten, Eindrücke zu sortieren und neue Erfahrungen in ihr Weltbild einzuordnen.

Das geschieht häufig nicht während eines Programmpunktes, sondern beim freien Spiel, beim Träumen, beim Toben im Garten, beim gemeinsamen Frühstück oder sogar in Momenten der Langeweile.

Langeweile ist nicht automatisch ein Problem. Sie kann ein Raum sein, in dem Kreativität, Selbstständigkeit und eigene Ideen entstehen.

Deshalb müssen freie Tage nicht perfekt geplant sein.

Nicht jeder Brückentag braucht ein Abenteuer.
Nicht jedes Wochenende ein Highlight.

Manchmal ist das Wertvollste, was wir unseren Kindern schenken können:

Zeit.
Ruhe.
Nähe.
Und die Erlaubnis, einfach Kind zu sein.

💚 Was tut deiner Familie an freien Tagen besonders gut?

📩 Egal ob Familienhilfe, Kommunikationshilfe oder Supervision für deine Kita oder Schule… schreib mich gern an.

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Die Pubertät ist eine Zeit tiefgreifender Veränderungen: Körper, Hormone, Gefühle und soziale Beziehungen entwickeln sic...
18/05/2026

Die Pubertät ist eine Zeit tiefgreifender Veränderungen: Körper, Hormone, Gefühle und soziale Beziehungen entwickeln sich rasant. Für Eltern bedeutet das, den eigenen Platz neu zu finden und die Beziehung zum Teenager auf veränderte Weise zu gestalten.

In diesem Vortrag/Workshop geht es darum:
Welche körperlichen, emotionalen und sozialen Veränderungen in der Pubertät stattfinden.
Wie sich das Verhalten und die Kommunikation des Teenagers verändert und wie Eltern gelassen darauf reagieren können.
Welche Themen der Aufklärung wichtig sind und wie Eltern diese altersgerecht ansprechen.
Strategien, um die Beziehung zum Teenager trotz Konflikten, Widerständen oder Rückzug aufrechtzuerhalten und zu stärken.
Praktische Impulse, um Nähe, Vertrauen und gegenseitigen Respekt auch in dieser turbulenten Phase zu fördern.

Ziel ist es, Eltern Orientierung, Verständnis und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu geben, damit sie ihr Kind sicher durch die Pubertät begleiten können und die Beziehung trotz aller Veränderungen lebendig und vertrauensvoll bleibt.

Veranstaltung in Kooperation mit der VHS-Oberberg: 10.06.26 - 19:00 Uhr, Burghaus Bielstein, 15 € buchbar unter

https://www.vhs-oberberg.de/gesellschaft-2/kw/bereich/kursdetails/kurs/A2611864/kursname/Pubertaet%20den%20Wandel%20des%20Teenagers%20verstehen%20und%20begleiten/kategorie-id/3/

Für Fragen vorab schreib mich gerne an. Ich freue mich auf dich!

Viele Eltern denken heimlich:👉 „Warum bin ich so schnell genervt?“👉 „Wieso schaffe ich das nicht gelassener?“👉 „Andere k...
16/05/2026

Viele Eltern denken heimlich:

👉 „Warum bin ich so schnell genervt?“
👉 „Wieso schaffe ich das nicht gelassener?“
👉 „Andere kriegen das doch auch hin…“

Und genau diese Gedanken lösen oft Schuldgefühle aus.

Was dabei häufig vergessen wird:
Elternschaft heute ist unglaublich fordernd geworden.

Viele Familien tragen ihren Alltag fast alleine.
Ohne dauerhaftes Netzwerk.
Ohne echte Pausen.
Ohne Entlastung.

Gleichzeitig steigen die Ansprüche immer weiter:
Eltern sollen bindungsorientiert begleiten, geduldig bleiben, Gefühle auffangen, Konflikte ruhig lösen, alles reflektieren, funktionieren im Job und dabei möglichst noch ausgeglichen wirken.

Das Problem ist deshalb oft nicht fehlende Liebe.
Und auch nicht fehlendes Wissen.

Das Problem ist häufig ein dauerhaft überlastetes Nervensystem.

Denn Menschen, die ständig funktionieren müssen, geraten schneller an ihre Grenzen:
👉 sie werden reizbarer
👉 ungeduldiger
👉 lauter
👉 emotional erschöpfter

Und genau dann beginnen viele Eltern an sich zu zweifeln.

💚 Aber Überforderung macht dich nicht zu einer schlechten Mutter oder einem schlechten Vater.

Sie ist oft ein Zeichen dafür, dass du schon sehr lange sehr viel trägst.

Deshalb brauchen Eltern nicht noch mehr Druck oder perfekte Lösungen.
Sondern Verständnis, ehrliche Räume und manchmal auch Unterstützung von außen.

Nicht weil sie versagt haben.
Sondern weil Familie nicht dafür gemacht ist, alleine getragen zu werden.

📩 Wenn du dir Begleitung, Entlastung oder einen Blick von außen wünschst, melde dich gern bei mir. Wir sortieren das alles miteinander!

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Muttersein ist wirklich ein völlig absurdes Konzept.Du wirst morgens geweckt von kleinen Menschen,die eigentlich selbst ...
10/05/2026

Muttersein ist wirklich ein völlig absurdes Konzept.

Du wirst morgens geweckt von kleinen Menschen,
die eigentlich selbst todmüde sind,
aber plötzlich um 5:12 Uhr dringend wissen müssen, wo ihre eine Socke ist.

Du beantwortest täglich ungefähr 847 Fragen.

„Warum dürfen Fische nicht Fahrrad fahren?“
„Kann ich heute im Elsa-Kleid in die Schule?“
„Warum muss ich Zähne putzen, ich hab die doch gestern schon benutzt?“

Gleichzeitig führst du hochprofessionelle Verhandlungen
über Jackenpflicht, Gemüse und die Ungerechtigkeit des Lebens,
weil der Toast falsch durchgeschnitten wurde.

Du bist Köchin,
Fahrdienst,
Therapeutin,
Eventmanagerin,
Putzkraft,
Animateurin,
Erinnerungs-App
und scheinbar die einzige Person im Haushalt,
die Dinge finden kann,
die direkt vor anderen liegen.

(„Mamaaa wo ist mein Turnbeutel?“
— Kevin, IN DEINER HAND.)

Und obwohl du teilweise seit Jahren keine Privatsphäre mehr kennst,
grundsätzlich nie allein aufs Klo gehst
und dein Kaffee meist die Temperatur von Leitungswasser hat,
liebst du diese kleinen Menschen so unfassbar doll,
dass du nachts nochmal aufstehst,
um zu schauen, ob sie noch atmen.

Muttersein ist gleichzeitig komplette Reizüberflutung
und die größte Liebe der Welt.

Deshalb heute einfach mal:

Hochachtung an alle Mütter.
Besonders an die müden.
Die lauten.
Die geduldigen.
Die überforderten.
Die lustigen.
Die zweifelnden.
Die jeden Tag improvisieren
und trotzdem irgendwie alles zusammenhalten.

Ihr macht das großartig.

Und jetzt geht euren kalten Kaffee trinken. 💚

❓Was ist dein Real-Talk-Highlight als Mama? Schreib es mal drunter 😉

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