08/09/2025
Fraktion FWG/Pro Auto: Palasthotel bei einem privaten Investor besser aufgehoben
Christian Hill: „Wir haben kein Geld!“
Nachdem die Stadt Wiesbaden in der Vergangenheit (auch über die SEG) zahl-reiche Objekte in der Innenstadt erworben hat, wird es für der Fraktion FWG/ProAuto Zeit, größere Immobilien wieder in private Hände zu legen. Die Stadt könne es sich einfach nicht leisten, Dutzende Großprojekte, die Millio-nen an Investitionen erfordern, gleichzeitig zu stemmen.
Christian Hill, planungspolitischer Sprecher der Fraktion: „Dafür haben wir schlichtweg kein Geld!“
Eine Veräußerung des Palasthotels an einen privaten Investor sei daher das Gebot der Stunde. Jedoch dürfe die Stadt Wiesbaden nicht immer alles auf die lange Bank schieben. So sei in der Vergangenheit ein potentieller Investor, der das Palasthotel als Grandhotel wie zu seinen besten Zeiten wieder aufle-ben lassen wollte, abgesprungen weil alles zu lange dauerte und die Stadt Wiesbaden zu keiner konkreten Entscheidung fähig war. Hier müsse die Stadt ihre Vorgehensweise dringend ändern.
Der Erlös, den die Stadt mit dem Verkauf erzielen könnte, würde sich wunder-bar dafür eignen, in sanierungsbedürftige, innerstädtische Bestandsimmobi-lien reinvestiert zu werden. Hill: „Die Stadt hat momentan einfach zu viele ma-rode, alte Buden im Portefeuille.“
Als großes Problem bei der Vermarktung des Objektes, könnten sich aber auch die Phantasien von Stadtrat Kowol erweisen, die unter anderem vorse-hen, den Bereich Webergasse/Langgasse/Kranzplatz künstlich für den Auto-verkehr zu sperren. Das Palasthotel läge dann nämlich in einer verkehrstech-nisch schlecht erreichbaren Sackgasse. Dies sei ein schwerwiegendes In-vestionshemmnis und müsse daher verhindert werden, so Christian Hill ab-schließend.