Hessisches Landesarchiv

Hessisches Landesarchiv Im Hessischen Landesarchiv kann man mit Geschichte auf Tuchfühlung gehen.

Das Hessische Landesarchiv ist die zentrale Anlaufstelle für alle, die sich ganz hautnah und umfassend mit der Geschichte des Bundeslandes und seiner Vorgängerterritorien beschäftigen wollen.

Kartografische Zeitzeugnisse – teils über 400 Jahre alt – wechseln vom HLBG in die Obhut des Hessischen Landesarchivs un...
14/08/2026

Kartografische Zeitzeugnisse – teils über 400 Jahre alt – wechseln vom HLBG in die Obhut des Hessischen Landesarchivs und bleiben dort für Öffentlichkeit, Wissenschaft und Forschung dauerhaft zugänglich.
Zu den „historischen Schätzen", die im Rahmen des Sichtungstermins im Sommer betrachtet wurden, zählen unter anderem die „Nassovia Comitatus“, die „Hassiae de Scriptio Ioanna Dryandro“ (beide um 1600), die „S.R.I. Circulus Rhenanus Superior“ im Maßstab 1:460 000 (1730), die „Hassia Superioris Wetterau“ (1746), die „topographische Karte des Fürstentum Waldeck“ im Maßstab 1:20.000 (1850-1863), die „Niveau Karte vom Kurfürstenthum Hessen“ im Maßstab 1:25000 (1840-1861) sowie die „Karte von dem Grossherzogthume Hessen“ im Maßstab 1:50.000 (1823-1850).

Im Mai 1914 startete der Prinz Heinrich Flug auf dem Exerzierplatz in Darmstadt - ein Zuverlässigkeitswettbewerb für deu...
10/08/2026

Im Mai 1914 startete der Prinz Heinrich Flug auf dem Exerzierplatz in Darmstadt - ein Zuverlässigkeitswettbewerb für deutsche Flugzeuge.

Diese Zeichnung fand sich auf der Rückseite einer Einladung zur Hasenjagd für den Grafen Pocci (vermutlich um 1880 herum...
07/08/2026

Diese Zeichnung fand sich auf der Rückseite einer Einladung zur Hasenjagd für den Grafen Pocci (vermutlich um 1880 herum). Die Unterschrift lautet: „Aushilfsersatzhofdame“. In welchem Kontext diese Skizze entstand und zu welchen Diskussionen diese geführt hat, ist leider nicht überliefert.

(HStAD F 23 A Nr. 398/2)

Stromkarte der Fulda von Hersfeld bis Kassel aus dem Jahr 1597 aufgerollt auf eine Papprolle aufgrund der LängeHStAM, Ka...
03/08/2026

Stromkarte der Fulda von Hersfeld bis Kassel aus dem Jahr 1597 aufgerollt auf eine Papprolle aufgrund der Länge

HStAM, Karten, R III 7

31/07/2026

In dieser Folge von „Aufgeschlossen – Türen zur Geschichte“ werfen wir gemeinsam mit Dr. Karsten Ude (Archivschule Marburg) einen Blick auf den Umgang mit Epidemien in der Frühen Neuzeit. Ausgangspunkt ist ein außergewöhnlicher Aktenbestand aus dem Hessischen Landesarchiv: Im Jahr 1786 erfasst eine rätselhafte Krankheit das nordhessische Dorf Balhorn. Innerhalb weniger Wochen erkrankt ein Großteil der Bevölkerung – und die landgräfliche Verwaltung reagiert erstaunlich schnell.

Mehr Informationen zu dieser Episode und zu den Beständen des Hessischen Landesarchivs findet ihr auf landesarchiv.hessen.de sowie auf hla-media.de. Abonniert „Aufgeschlossen – Türen zur Geschichte“ auf Spotify, Apple Podcasts oder der Plattform eurer Wahl, um keine Folge zu verpassen.

Siegel in Szene gesetzt
27/07/2026

Siegel in Szene gesetzt

2026 begehen die Bayreuther Festspiele ihr 150. Jubiläum. Die ersten Wagner-Festspiele fanden vom 13. bis 30. August 187...
24/07/2026

2026 begehen die Bayreuther Festspiele ihr 150. Jubiläum. Die ersten Wagner-Festspiele fanden vom 13. bis 30. August 1876 statt. Mittlerweile ist es üblich, dass sie am 25. Juli eröffnet werden. Angesichts des internationalen Renommees der Festspiele ist es nicht verwunderlich, dass sich auch in den Beständen des Hessischen Landesarchivs einige Archivalien zur Festspielgeschichte finden. Interessant ist ein Brief, den der Maler und Bühnenbildner Paul von Joukowsky
(1845–1912) am 31. August 1886 an den Grafen Emil von Schlitz genannt von Görtz richtete. Joukowsky war 1880 in Neapel von Richard Wagner angeworben worden, die Uraufführung seines Bühnenweihfestspiels „Parsifal“ 1882 in Bayreuth auszustatten. Einige seiner Briefe an den theaterbegeisterten Grafen von Schlitz, einen Jugendfreund Kaiser Wilhelms II., sind im Staatsarchiv Darmstadt überliefert (HStAD Best. F 23 A Nr. 383/7): einer sogar reich illustriert und mit einem Selbstporträt des Künstlers versehen.

Abb. aus einem Brief: Selbstporträt von Paul von Joukowsky, Februar 1888 (HStAD Best. F 23 A Nr. 383/7)

Fahrräder wurden rechtlich als Maschinen betrachtet und galten als Fuhrwerke, deren Regelungen auf sie angewendet wurden...
20/07/2026

Fahrräder wurden rechtlich als Maschinen betrachtet und galten als Fuhrwerke, deren Regelungen auf sie angewendet wurden. Jedes Fahrrad musste wie eine Droschke auf eine sog. „Radfahrkarte“ persönlich zugelassen werden und erhielt ein Nummernschild, das an der Vordergabel befestigt wurde – nach Antrag und gegen eine Gebühr von 2,50 RM. Dies galt für jeden, der ein Fahrrad nutzen wollte, auch für Touristen, die sich länger als acht Tage in der Stadt aufhielten.

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Bild: Werbepostkarte der Fahrräder- und Maschinenhandlung Carl Hess mit Blick in das Velodrom in Offenbach am Main aus dem Jahr 1898 (HStAD R4, Nr. 443)

Mit dem Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. März 1946 (GVBl. S.57) begann die Entnazifi...
17/07/2026

Mit dem Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vom 5. März 1946 (GVBl. S.57) begann die Entnazifierung in Hessen unter Verantwortung der deutschen Zivilverwaltung. Danach sollten die Betroffenen in fünf näher festgelegte Kategorien der Belastung eingestuft werden.
Die Spruchkammern waren dem Ministerium für politische Befreiung unterstellt. Im Herbst 194 8 wurden die Spruchkammern aufgelöst und ihre Aufgaben von den zuständigen Berufungskammern übernommen. Zum 31.12.1949 wurden auch diese aufgelöst und auf die zwei Zentralspruch- und -berufungskammern.

1990 war der Lesesaal des Staatsarchivs Darmstadt noch im Schloss untergebracht
13/07/2026

1990 war der Lesesaal des Staatsarchivs Darmstadt noch im Schloss untergebracht

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