11/09/2026
Wie viel Energie verbraucht ein kommunales Gebäude eigentlich und wo lässt sich sparen?
Fernwald, Grünberg und Lich wollen genau das künftig mit digitaler Technik sichtbar machen. Dafür hat Digitalstaatssekretär Dr. Nicolas Sölter in Fernwald einen Förderbescheid über rund 718.000 Euro aus dem Programm „Starke Heimat Hessen“ übergeben. Sensoren sollen künftig Strom-, Wärme- und Wasserverbräuche erfassen. Die Daten laufen auf einer gemeinsamen Plattform zusammen und zeigen, wo Energie effizienter eingesetzt werden kann. Der nächste Schritt: Künstliche Intelligenz soll dabei helfen, Heizung, Lüftung oder Beleuchtung bedarfsgerecht zu steuern. Das spart Energie, senkt Kosten und macht kommunale Gebäude smarter.
„Digitalisierung muss nicht an Gemeindegrenzen Halt machen“, so der Digitalstaatssekretär. „Wenn Kommunen Technik, Daten und Erfahrungen teilen, können sie Lösungen schneller umsetzen und effizienter nutzen.“ Denn die drei Kommunen starten beim Förderprojekt „Smartes Energiemonitoring in kommunalen Liegenschaften“ nicht bei null. Sie greifen auf Erfahrungen aus Waldsolms und der Region Schwalm-Eder-West zurück.
Genau dafür gibt es unsere Best-Practice-Datenbank: Gute digitale Lösungen sollen weitergegeben und von anderen Kommunen genutzt werden können. Mit „Starke Heimat Hessen“ fördert das Land seit 2021 kommunale Digitalisierung. 149 Projekte mit rund 110 Millionen Euro Gesamtfördersumme wurden bislang bewilligt.
Copyright: Gemeinde Fernwald