09/06/2026
CDU entlarvt sich als Wahlbetrüger – Macht wichtiger als politische Glaubwürdigkeit
Wiesbaden, 9. Juni 2026 – Die AfD Rathausfraktion Wiesbaden sieht sich durch das Scheitern der Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD in ihrer Kritik an den etablierten Parteien bestätigt. Während die CDU öffentlich von Verlässlichkeit sprach, soll sie gleichzeitig bereits an einer anderen Mehrheit gearbeitet haben.
Der Fraktionsvorsitzende der AfD Rathausfraktion, Denis Seldenreich, erklärt:
„Die Wiesbadener CDU hat sich selbst entlarvt. Wer monatelang Gespräche führt, seinen Verhandlungspartnern Verlässlichkeit predigt und gleichzeitig hinter den Kulissen bereits andere Bündnisse vorbereitet, handelt unehrlich. Viele Bürger haben CDU gewählt, weil sie einen Politikwechsel wollten. Was sie nun erleben, ist ein Vertrauensbruch gegenüber den Wählern und Wahlbetrug.“
Nach Auffassung der AfD Rathausfraktion offenbaren die Vorgänge erneut die eigentlichen Prioritäten der etablierten Parteien. Während Wiesbaden auf einen finanziellen Abgrund zusteuert, beschäftigen sich CDU, SPD, Grüne, FDP und Volt seit Monaten mit Dezernentenposten, Zuständigkeiten und Machtfragen. Die Bürger erwarten Lösungen für Haushalt, Sicherheit, Verkehr und Wohnraum. Stattdessen erleben sie parteipolitisches Taktieren hinter verschlossenen Türen.
Auch die nun angestrebte neue Mehrheit aus CDU, Grünen, FDP, Volt und PRO AUTO steht nicht für den versprochenen Neuanfang.
Die CDU hat im Wahlkampf den Eindruck erweckt, sie wolle die Politik der vergangenen Jahre grundlegend verändern. Nun verhandelt sie ausgerechnet mit den Parteien, die wesentliche Fehlentwicklungen der letzten Jahre mitzuverantworten haben. Das ist kein Politikwechsel, sondern dieselbe Politik in neuer Verpackung.
Mit Blick auf die bevorstehenden Entscheidungen über die hauptamtlichen Dezernenten verweist Seldenreich zudem auf die tatsächlichen Mehrheitsverhältnisse im Stadtparlament.
„Für die Abwahl von Dezernenten ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Sollte die neue Mehrheit tatsächlich einen politischen Neuanfang wollen und die von linken besetzten Dezernaten zur Disposition stellen, kann sie dafür auf die Stimmen der AfD zählen. Wir sind jederzeit bereit, die Abwahl linker Dezernenten zu unterstützen.“
Zugleich kritisiert Seldenreich die bisherige Ausgrenzungspolitik gegenüber der AfD.
„Es wäre schon bemerkenswert, wenn die Parteien, die seit Jahren jede Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen, plötzlich feststellen müssten, dass sie für einen echten Politikwechsel auf unsere Stimmen angewiesen sind. Wer linke Politik beenden will, darf sich nicht länger hinter ideologischen Brandmauern verstecken.“