THW Ortsverband Wiesbaden

THW Ortsverband Wiesbaden Dies ist die offizielle Facebook-Seite des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsverband Wiesbaden.

Am 3. August übten acht Einsatzkräfte auf der Baustelle eines Gebäudekomplexes die Erkundung unter Atemschutz.Über einen...
15/08/2026

Am 3. August übten acht Einsatzkräfte auf der Baustelle eines Gebäudekomplexes die Erkundung unter Atemschutz.

Über einen Schacht ging es zwei Stockwerke tief unter Tage. Dort dokumentierten zwei Trupps unter Pressluftatmern den Zustand mehrerer Drainageschächte fotografisch. Die engen Zugänge und das stehende Wasser stellten dabei besondere Anforderungen an Beweglichkeit, Orientierung und Kommunikation. Deshalb kamen zusätzlich Wathosen zum Einsatz.

Der Zugang war nur rund 80 Zentimeter breit und durch Zwischenwände in regelmäßigen Abständen zusätzlich verengt. Die Übung bot damit eine gute Möglichkeit, das Vorgehen in schwer zugänglichen Bereichen unter realistischen Bedingungen zu trainieren.

🚨 Einsatz: Unterstützung bei Waldbrand im Rheingau-Taunus-KreisAm Mittwoch wurde auch das THW Wiesbaden zu einem Waldbra...
07/08/2026

🚨 Einsatz: Unterstützung bei Waldbrand im Rheingau-Taunus-Kreis

Am Mittwoch wurde auch das THW Wiesbaden zu einem Waldbrand zwischen Bad Schwalbach-Hettenhain und Taunusstein-Seitzenhahn alarmiert. Unsere Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung rückte mit dem Mehrzweckkraftwagen und der Lichtmastanlage aus.

Vor Ort übernahmen unsere Einsatzkräfte die Ausleuchtung des Bereitstellungsraums. Gemeinsam mit den Ortsverbänden Idstein und Heidenrod unterstützten sie die Feuerwehr und die weiteren Einsatzkräfte.

Der Waldbrand entwickelte sich aufgrund von Trockenheit, Wind und der schwierigen Geländebedingungen zu einem Großeinsatz. Insgesamt waren über 1.000 Einsatzkräfte verschiedener Organisationen an den Löscharbeiten beteiligt.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit und wünschen den verletzten Feuerwehrangehörigen eine schnelle Genesung.

Samstagsdienst Juli 2026Am gestrigen Samstagsdienst waren die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung sowie die B...
26/07/2026

Samstagsdienst Juli 2026

Am gestrigen Samstagsdienst waren die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung sowie die Bergungsgruppe gemeinsam auf dem Wasserübungsgelände im Dienst. Außerdem übte die Fachgruppe Ortung auf dem Katastrophenschutz-Übungsgelände der Stadt Wiesbaden und die Fachgruppe Wassergefahren leistete ihren Dienst auf dem Frankfurter Osthafenfestival.

Das Einsatz-Gerüstsystem, kurz EGS, ist ein flexibles System, um Gebäude abzustützen oder auszusteifen sowie kleinere Hilfskonstruktionen oder behelfsmäßige Stege zu errichten. Mit der letzteren Verwendung und der dazugehörigen Ausbildung beschäftigte sich unsere Bergungsgruppe. Mithilfe des EGS wurde ein freischwebender Steg über eine abfallende Kante errichtet. Die Fgr. N lieferte mit ihren Pumpen das Wasser für den nötigen Ballast, um die Brücke beim Bau in der Luft stabil zu halten.

Die Fgr. O nutzte den Dienst, um ihre Helferinnen und Helfer an den technischen Ortungsgeräten auszubilden. Dazu versteckte sich ein Helfer der Gruppe in dem Tunnelsystem unter dem Trümmerfeld. Anschließend versuchte der Rest der Gruppe, den Helfer akustisch mit dem Geophon zu lokalisieren. Weiterhin wurde der Einsatz der Searchcam trainiert. Im Anschluss wurde noch eine Schnitzeljagd veranstaltet, die den Helferinnen und Helfern den Umgang mit dem Satellitennavigationsgerät und Koordinaten festigen sollte.

Auf dem Osthafenfestival sorgte derweil bis spät in die Abendstunden unsere Fgr. W für die Sicherheit am und auf dem Wasser. Mit dem Mehrzweckarbeitsboot wurde ein Sicherungsposten gestellt, der den reibungslosen Ablauf des Festivals und des Shuttleservices durch die anderen Fachgruppen Wassergefahren der Regionalstelle ermöglichte.

Ein großes Dankeschön geht an unseren Zugtrupp, der uns während des Dienstes verpflegte.

Wenn inmitten einer zerstörten Stadt plötzlich alles verstummt, zählt jede Sekunde. Genau diese Momente bleiben nach ein...
19/07/2026

Wenn inmitten einer zerstörten Stadt plötzlich alles verstummt, zählt jede Sekunde. Genau diese Momente bleiben nach einem Auslandseinsatz besonders in Erinnerung. Unser Helfer Mathias war nach dem Erdbeben in Venezuela als Teil der SEEBA im Einsatz. Im Interview erzählt er von der Alarmierung, den Aufgaben vor Ort und den besonderen Erfahrungen während dieses außergewöhnlichen Einsatzes:

Gab es einen Moment oder eine Begegnung, der dir besonders in Erinnerung bleiben wird?

Am unerwartetsten hat mich sicherlich die plötzliche, gespenstische Ruhe getroffen, die mitten im Chaos der zerstörten Siedlungen binnen Sekunden ausbrechen konnte.
Dazu muss ich kurz ausholen: Es gibt grundsätzlich drei Methoden, in Trümmern Überlebende zu finden: Mit Hunden, mit Kameras und durch “Hören”. Bei letzterem ist es erstmal unerheblich, ob die Rettungskräfte mit ihren eigenen Ohren in die Trümmer horchen oder Mikrophone oder wie auch immer geartete Schallsensoren einsetzen. Es braucht absolute Ruhe in der Umgebung, sonst entgeht einem der Verschüttete, der im Trümmerberg klopft oder vielleicht erschöpft ruft.
Wenn ein Rettungsteam mit der akustischen Ortung an einer Einsatzstelle begann, signalisierte es das durch einen Ruf “Silencio!”, gepaart mit einer in die Höhe gestreckten Faust. Binnen Sekunden wurde diese Geste weitergetragen und im Umkreis von 150, vielleicht 200 Metern sämtliche Arbeiten eingestellt. Bagger und Aggregate aus, Autos, LKWs und die hunderten Motorräder stellten ihre Motoren ab, die Menschen blieben wie eingefroren stehen. Aus dem permanenten Verkehrs- und Baulärm wurde augenblicklich nur noch Wind, den man hören konnte.
Beim ersten Mal hat es uns mitten auf einer stark befahrenen Kreuzung erwischt – plötzlich blieb alles stehen und wurde so schlagartig so still, dass ich kurz an meinem Gehör zweifelte und ich zunächst grad nicht verstanden habe, was da gerade passiert. Uns begegneten solche Szenen dutzendfach im Laufe der Tage, manchmal waren auch wir das ortende Team.
Die Schnelligkeit, die Konsequenz, die Selbstverständlichkeit, mit der alle Menschen vor Ort in solchen Momenten (die durchaus zehn Minuten dauern konnten), sich haben einfrieren lassen, fand ich beeindruckend. Besonders, weil alle Leute dort ja selbst auch dringende Dinge zu tun hatten: Sie haben selbst Nahrung oder Werkzeuge von A nach B gefahren oder selbst in dem Moment zur Suche nach Überlebenden mit Bagger und Co. die Trümmer abgeräumt.

Das ganze Interview findet ihr auf unserer Website: https://ov-wiesbaden.thw.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/interview-seeba-einsatz-venezuela-erdbeben

Am vergangenen Mittwoch stand im Ortsverband Wiesbaden ein abwechslungsreicher Dienstabend mit mehreren Ausbildungsschwe...
18/07/2026

Am vergangenen Mittwoch stand im Ortsverband Wiesbaden ein abwechslungsreicher Dienstabend mit mehreren Ausbildungsschwerpunkten sowie Nachbereitungsarbeiten auf dem Plan. An der Unterkunft arbeiteten die Fachgruppe Ortung, die Fachgruppe Wassergefahren und die Grundausbildungsgruppe gemeinsam mit dem Jetfloat-System.

Auf dem Hof bauten die Helferinnen und Helfer die Jetfloat-Elemente am Mehrzweckarbeitsboot (MzAB) auf. Sie setzten die Schwimmkörper zu Stegen und Treppen zusammen und übten den sicheren Umgang mit den Verbindungselementen.

Bereits am kommenden Samstag kommt das System zum Einsatz: Dann errichten die Einsatzkräfte für das Osthafenfestival in Frankfurt Stege. Am 25. und 26. Juli bietet die Fachgruppe Wassergefahren gemeinsam mit mehreren Fachgruppen Wassergefahren aus dem Regionalbereich mit ihren Mehrzweckarbeitsbooten und Pontons einen Shuttleservice auf dem Wasser an. In der darauffolgenden Woche bauen die Einsatzkräfte die Stege und das Jetfloat-System wieder zurück.

Der Zugtrupp nahm in Frankfurt ein neues Mehrgasmessgerät vom Typ Dräger X-am 5600 in Empfang. Anschließend machten sich die Helferinnen und Helfer in einer Schulung mit den Funktionen, der Bedienung und den typischen Einsatzmöglichkeiten vertraut. Das Gerät ermöglicht es, an Einsatzstellen verschiedene Gase und Dämpfe zu messen und zu bewerten, um daraus geeignete Schutzmaßnahmen für die Einsatzkräfte abzuleiten.

Die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung kümmerte sich um Logistikaufgaben. Nach dem Länderjugendlager prüften die Helferinnen und Helfer das Feldlagermaterial, bereiteten es auf und lagerten es wieder im Ortsverband ein. Außerdem verluden sie das Jetfloat-System auf den Mehrzweckkraftwagen der Fachgruppe, damit am Wochenende alles für den Einsatz bereitsteht.

Die Bergungsgruppe nutzte den Dienstabend, um den Gerätekraftwagen weiter umzubauen. Dabei passten die Helferinnen und Helfer Teile der Staufächer an, damit sich neues Material verlasten und im Einsatz schneller erreichen lässt.

Sechs neue Helfende für unseren Ortsverband 💪🥵☀Am vergangenen Samstag haben sechs Helferanwärterinnen und Helferanwärter...
25/06/2026

Sechs neue Helfende für unseren Ortsverband 💪🥵☀

Am vergangenen Samstag haben sechs Helferanwärterinnen und Helferanwärter erfolgreich ihre GA‑Prüfung abgelegt. Nun dürfen wir sie offiziell als neue Helfende in unseren Reihen begrüßen.
Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!
Trotz hochsommerlicher Temperaturen von rund 40 °C im Schatten meisterten alle die Anforderungen souverän. Die Prüfung bestand aus einem theoretischen Teil mit Fragen rund um das THW sowie einem praktischen Teil, in dem die angehenden Einsatzkräfte ihr Können in verschiedenen Stationen unter Beweis stellen mussten.

Ein großes Dankeschön geht auch an alle Stationshelfenden und das gesamte Ausbildungsteam, die die Prüfung vorbereitet, begleitet und unterstützt haben.

Alles klausurrelevant! 🤓Beim gestrigen Mittwochsdienst stand für unsere Grundausbildungsgruppe der vorletzte Dienst vor ...
11/06/2026

Alles klausurrelevant! 🤓
Beim gestrigen Mittwochsdienst stand für unsere Grundausbildungsgruppe der vorletzte Dienst vor der Abschlussprüfung auf dem Programm. Noch einmal ging es quer durch die wichtigsten Themen der vergangenen Monate – vom Trennschleifer und dem H**e- und Pressgerät bis hin zum Einbinden in die Krankentrage.

Unsere Helferanwärterinnen und -anwärter treten nächste Woche in Geisenheim zur theoretischen und praktischen Prüfung an und schließen damit ihre Grundausbildung ab.

Am Mittwoch stand bei unserer Fachgruppe N das Rückwärts-Fahren auf dem Ausbildungspan, denn auch die Grundlagen müssen ...
06/06/2026

Am Mittwoch stand bei unserer Fachgruppe N das Rückwärts-Fahren auf dem Ausbildungspan, denn auch die Grundlagen müssen regelmäßig trainiert werden. 🚛

Die Helferinnen und Helfer übten das Zusammenspiel zwischen Kraftfahrer und Einweiser beim Rangieren und Rückwärtseinparken von LKW mit Anhänger.

Am vergangenen Samstag waren unsere Bergungsgruppe und die Fachgruppe Ortung gemeinsam auf dem Trümmergelände in Frechen...
02/06/2026

Am vergangenen Samstag waren unsere Bergungsgruppe und die Fachgruppe Ortung gemeinsam auf dem Trümmergelände in Frechen unterwegs.

Nach einer theoretischen Wiederholung zu den Grundlagen des Rettens und Bergens ging es direkt in die Praxis. Auf dem Trümmerkegel suchten die Helferinnen und Helfer mithilfe der Ruf-Horch-Klopf-Methode nach verschütteten Personen und trainierten dabei sowohl die Suche nach Personen, die sich bemerkbar machen können, als auch nach sogenannten „stillen Verschütteten“.

Parallel dazu übte die Bergungsgruppe Wanddurchbrüche. Nach der Mittagspause tauschten die Helferinnen und Helfer die Aufgaben.

Am Dienstagabend unterstützte unsere SEG Beleuchtung die Maßnahmen rund um den Fund einer 500-Kilogramm-Weltkriegsbombe ...
14/05/2026

Am Dienstagabend unterstützte unsere SEG Beleuchtung die Maßnahmen rund um den Fund einer 500-Kilogramm-Weltkriegsbombe in Wiesbaden-Erbenheim.

Nach der Alarmierung um 20 Uhr leuchteten unsere Einsatzkräfte die Einsatzstelle bis zum Sonnenaufgang aus, damit die Vorbereitungen für die Entschärfung sicher stattfinden konnten. Die Bombe war zuvor bei Sondierungsarbeiten im Bereich der Zufahrt zur Lucius D. Clay Kaserne entdeckt worden.

Am Mittwochvormittag konnte der Kampfmittelräumdienst die Bombe erfolgreich entschärfen. Neben dem THW waren zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen, Ordnungsamt und Kampfmittelräumdienst im Einsatz.

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