07/08/2026
Die Debatte um eine Wiedereinführung des Zivildienstes ist zurück. Beim ASB funktionieren das FSJ und BFD. Jedes Jahr entscheiden sich Menschen freiwillig für ein Jahr im Dienst an anderen – das ist für uns der richtige Weg. Deshalb setzen wir uns nicht aktiv für eine Wiedereinführung des Zivildienstes ein.
𝐓𝐫𝐨𝐭𝐳𝐝𝐞𝐦: Sollte die Politik sich dafür entscheiden, verweigern wir uns nicht. Innerhalb von drei bis sechs Monaten könnten wir rund 2.000 Plätze aufbauen – in der Seniorenarbeit, der Kinder- und Jugendhilfe und im Bevölkerungsschutz.
𝐁𝐞𝐫𝐞𝐢𝐭 𝐬𝐞𝐢𝐧 𝐡𝐞𝐢ß𝐭 𝐟ü𝐫 𝐮𝐧𝐬 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭, 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐚𝐜𝐡 𝐝𝐢𝐞 𝐚𝐥𝐭𝐞 𝐒𝐭𝐫𝐮𝐤𝐭𝐮𝐫 𝐳𝐮𝐫ü𝐜𝐤𝐳𝐮𝐡𝐨𝐥𝐞𝐧.
"Das ist aber verbunden mit konkreten Forderungen zur Ausgestaltung. Ein Zivildienst müsste mindestens neun, besser zwölf Monate lang sein, damit die jungen Menschen auch die Chance haben, etwas zu lernen und eine Verbindung zu ihrer Aufgabe herzustellen. 𝐀𝐮ß𝐞𝐫𝐝𝐞𝐦 𝐦𝐮𝐬𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐐𝐮𝐚𝐥𝐢𝐟𝐢𝐳𝐢𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐬𝐭𝐞𝐢𝐥 𝐝𝐞𝐮𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐬𝐠𝐞𝐛𝐚𝐮𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧. Ohne echte Qualifizierung und mit kürzerer Dauer sitzen die Leute nur ihre Zeit ab, das ist weder in ihrem Interesse noch in unserem", so der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein.
Wichtig: Personen, die bereits ein FSJ oder einen BFD absolviert haben oder sich ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagieren, sollen nicht zusätzlich den Zivildienst leisten müssen. Und vor allem: Wir wollen von Anfang an mitgestalten, nicht erst am Ende gefragt werden.
𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐰𝐢𝐫 𝐚𝐮𝐟 𝐅𝐫𝐞𝐢𝐰𝐢𝐥𝐥𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭 𝐏𝐟𝐥𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐧: die ganze Einordnung im Artikel und Positionspapier – Link im ersten Kommentar.