ver.di Bezirk Wiesbaden

ver.di Bezirk Wiesbaden Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von ver.di Bezirk Wiesbaden, Öffentliche Dienstleistungen, Bahnhofstrasse 61, Wiesbaden.

12/08/2026

"Hände weg von unserem Sozialstaat" heißt es bei unserer Demonstration am 22.8.
Seit einigen Tagen werben Plakate für unsere Demo in vielen Teilen der Stadt. Anfragen aus anderen Städten erreichen uns, bezüglich gemeinsamer Anreisemöglichkeiten nach Wiesbaden ☺️....
Sei mit dabei, wenn wir gemeinsam an diesem Tag Kürzungen im Sozialbereich und Angriffen auf unsere erkämpften Arbeitnehmer*innenrechte ein Absage erteilen. ✊️

27/07/2026

Hunderttausende haben gestern beim CSD in Berlin ein starkes Zeichen für Vielfalt, Solidarität und Demokratie gesetzt.

Der Anschlag auf die Feiernden ist ein Anschlag auf unsere zentralen Werte. Wir trauern und sind mit unseren Gedanken bei den Opfern, Betroffenen und Angehörigen.

Wer Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität angreift, greift unsere Gesellschaft an. Wir als Gewerkschaft beziehen hier klar Position: Vielfalt ist keine Bedrohung, sondern eine Stärke unserer Gesellschaft und unserer Arbeitswelt!

16/07/2026
15/07/2026

Hände weg von unserem Sozialstaat!
Am 22.08.26 gehen wir in Wiesbaden auf die Straße, um gegen den Sozialabbau der Bundesregierung zu demonstrieren.
Seid dabei. Bitte teilen.

Hier der Aufruf:

Hände weg von unserem Sozialstaat
Deutschland wird sozial immer ungerechter. Das Leben wird für uns alle immer teurer. Die Preisex-plosion der letzten fünf Jahre trifft dabei alle mit niedrigem und mittlerem Einkommen besonders stark. Der Großteil des Einkommens geht für Wohnen, Energie und Lebensmittel drauf. Daher ver-wundert es nicht, dass die Armut deutschlandweit steigt – auch in Hessen. Hier liegen wir mit einer Armutsquote von 17,3% sogar über dem Bundeschnitt1. Gleichzeitig wird öffentlich immer wieder über neue Einschnitte in die Sozialsysteme und das Arbeitsrecht diskutiert. Unsere Bundesregierung plant jährliche Einsparungen von mehreren Milliarden.
Die Signale aus Berlin und Wiesbaden sind eindeutig: Unter dem Vorwand der Haushaltskonsolidie-rung sollen Sozialleistungen gekürzt, öffentliche Daseinsvorsorge geschwächt und soziale Siche-rungssysteme ausgehöhlt werden.
Wir sagen: Es reicht
Und dafür gehen wir auf die Straße:
Renten sichern: Keine Absenkung des Rentenniveaus. Keine weitere Erhöhung des Renteneintritts-alters. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, verdient eine Rente, von der man leben kann.
Gesundheit ist keine Ware: Für eine solidarische Gesundheitsversorgung statt Zwei-Klassen-Medizin.
Gute Pflege bekommt man nicht durch Klatschen: Gute Pflege bedarf guter Arbeitsbedingungen und Löhne. Dies darf weder Betroffene noch Angehörige finanziell überfordern.
Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen stärken: Leistungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe dürfen nicht dem Rotstift zum Opfer fallen. Soziale Teilhabe ist ein Recht, keine Haushaltsfrage.
Bildung für alle: Gute Kitas, Schulen und Hochschulen brauchen Investitionen statt Kürzungen. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.
Gute Arbeit verteidigen: Keine Angriffe auf Arbeitszeitgesetz, Arbeitsschutz oder Entgeltfortzah-lung. Beschäftigte brauchen Sicherheit, Respekt und faire Arbeitsbedingungen.
Geflüchtete stärken statt diskriminieren: Keine Arbeitsverbote, keine Bezahlkarte und keine Kür-zungen staatlicher Gelder für Beratungsstrukturen und Integrationskurse für Geflüchtete!
Investitionen statt Sparwut: Die Schuldenbremse darf nicht zur Zukunftsbremse werden. Wir brau-chen Investitionen in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und den sozial-ökologischen Umbau unse-rer Wirtschaft.
Reichtum gerecht besteuern: Große Vermögen und Erbschaften müssen endlich einen fairen Bei-trag zum Gemeinwohl leisten. Für Steuergerechtigkeit statt Sozialabbau. Der Sozialstaat ist kein Luxus. Er ist das Fundament einer gerechten und demokratischen Gesellschaft. Wer Renten kürzt, Krankenhäuser schließt, Pflege verteuert, Bildungsangebote abbaut oder Arbeitnehmerrechte an-greift, gefährdet den sozialen Zusammenhalt und öffnet Spaltung und Demokratiefeinden Tür und Tor.
Wir rufen zu Sozialprotesten auf, um deutlich zu machen, dass die Kürzungen die Mehrheit der Be-völkerung treffen und wir diese Politik gegen uns alle nicht länger hinnehmen.
Kommt am 22. August zum Auftakt der Sozialproteste in Wiesbaden!
Auftaktkundgebung 14 Uhr am Hauptbahnhof Wiesbaden
Lasst uns viele sein, lasst uns laut sein!

Der Aufruf wird unterstützt von folgenden Organisationen und Parteien:
DGB, IG BAU, ver.di, IG BCE, Gesamtpersonalrat der LH Wi, Die Linke
AfA in der SPD, Naturfreunde, NGG, IG Metall, Initiative Bezahlkarte
VMAV EVIM, Ver.di HSK Betriebsgruppe, Hessischer Flüchtlingsrat.

10/07/2026
22/06/2026
04/05/2026

Die Ringkirche hat völlig Recht: es gilt den 8. Mai - den Tag der Befreiung der Welt vom Terror des deutschen Faschismus zu gedenken. Wir fordern zudem, dass der Tag offizieller Feiertag wird.
In Zeiten, in denen nationalistische und faschistische Parteien und Strömungen auf dem Vormarsch sind und immer offensiver ein Ende des Gedenkens an die Verbrechen des Nationalsozialismus fordern, gilt es umso lauter zu sagen: Nie wieder!
Kommt am 8. Mai zur Demonstration der Wiesbadener Initiative "Der 8. Mai muss Feiertag werden".

Von gewerkschaftlicher Seite rufen auf: DGB Kreisverband Wiesbaden Rheingau-Taunus, Metall Mainz-Wiesbaden, GEW Wiesbaden Rheingau sowie der ver.di Bezirk Wiesbaden Wiesbaden

Adresse

Bahnhofstrasse 61
Wiesbaden
65185

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