15/07/2026
+++ PRESSEMITTEILUNG +++
Schmierattacke in Wismar muss geschlossen und unmissverständlich verurteilt werden
**Wismar/Grevesmühlen, 15. Juli 2026**
In den Morgenstunden des 13. Juli wurden in der Wismarer Altstadt großflächige Graffitischmierereien an insgesamt 18 Fahrzeugen und neun Gebäuden entdeckt. Neben teilweise beleidigenden Schriftzügen wurden nach Medienberichten auch mehrere Anti-AfD-Parolen hinterlassen. Die Polizei ermittelt gegen bislang unbekannte Täter. Diese offensichtlich wahllose und mutmaßlich politisch motivierte Schmierattacke verurteilen wir auf das Schärfste.
Hierzu erklärt Jannik Schreiber, Kreisvorsitzender der AfD Nordwestmecklenburg:
„Diese Tat ist feige, abscheulich und durch nichts zu rechtfertigen. Wer nachts durch die Straßen zieht, fremde Fahrzeuge und Gebäude beschmiert, beleidigende Parolen hinterlässt und vollkommen unbeteiligte Menschen schädigt, äußert keine politische Meinung, sondern begeht Straftaten.
Besonders verwerflich ist der offensichtlich wahllose Charakter dieser Tat. Die Täter nahmen keinerlei Rücksicht darauf, wem die beschädigten Fahrzeuge und Gebäude gehören. Hinter jedem einzelnen Schaden stehen ein oder mehrere Bürgerinnen und Bürger: Menschen, die für ihr Eigentum gearbeitet und gespart haben und nun unverschuldet Zeit, Geld und Mühe für Reinigung, Reparatur und Schadensregulierung aufbringen müssen.
Die Täter haben keine abstrakten politischen Strukturen getroffen. Sie haben Bürger, Hauseigentümer und Gewerbetreibende geschädigt und das Erscheinungsbild unserer schönen Hansestadt verunstaltet. Das sind keine belanglosen Farbspuren und auch kein Kavaliersdelikt, sondern vorsätzliche Angriffe auf fremdes Eigentum und das Sicherheitsgefühl der Betroffenen.
Die Anti-AfD-Parolen und die übrigen Schriftzüge legen eine politische Motivation und einen möglichen linksextremistischen Hintergrund nahe. Die abschließende Einordnung ist selbstverständlich Aufgabe der Ermittlungsbehörden. Unabhängig davon gilt: Das ist weder Protest noch Kunst noch ziviler Ungehorsam. Es ist politischer Vandalismus auf Kosten unschuldiger Menschen.
Diese Tat muss ohne jedes relativierende "Aber" öffentlich und unmissverständlich verurteilt werden. Es darf keine ideologischen Ausreden, keine politischen Rabatte und keine selektive Empörung geben. Sachbeschädigung bleibt Sachbeschädigung und Extremismus bleibt Extremismus – unabhängig davon, aus welchem politischen L***r er kommt.
Ich fordere deshalb den Bürgermeister der Hansestadt Wismar, die Stadtvertretung sowie sämtliche Parteien und Fraktionen ausdrücklich auf, diese Schmierattacke geschlossen und eindeutig zu verurteilen. Gerade diejenigen, die bei politisch motivierten Straftaten regelmäßig Haltung und Distanzierung verlangen, müssen dieselben Maßstäbe auch dann anlegen, wenn die Tat mutmaßlich aus dem linken oder linksextremistischen Spektrum stammt. Schweigen, Relativieren oder Ausweichen wären ein fatales Signal.
Die Täter müssen ermittelt, konsequent strafrechtlich verfolgt und vollständig für sämtliche Schäden und Reinigungskosten haftbar gemacht werden. Wismar darf nicht zur Leinwand extremistischer Parolen und zum Betätigungsfeld politischer Vandalen werden.“
Zeugen sowie Personen, die über sachdienliche Hinweise, Foto- oder Videoaufnahmen verfügen, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Wismar unter 03841 2030 oder bei der Polizei in Schwerin unter 0385 5180-2224 zu melden.
Jannik Schreiber
Kreisvorsitzender
AfD-Kreisverband Nordwestmecklenburg