25/11/2024
Pressemitteilung
25. November 2024
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen – Jetzt handeln!
Zum heutigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen bekräftigen die SPD Frauen Wuppertal ihre Solidarität mit allen Betroffenen und rufen zu entschlossenem Handeln gegen geschlechtsspezifische Gewalt auf. Jede dritte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal in ihrem Leben physische oder sexualisierte Gewalt – eine alarmierende Zahl, die unser aller Engagement erfordert.
Gewalt gegen Frauen ist kein individuelles Problem – es ist ein gesellschaftliches Versagen.
„Gewalt gegen Frauen hat keinen Platz in unserer Gesellschaft. Doch solange Frauen weiterhin Gewalt in Partnerschaften, am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum erfahren, bleibt unsere Arbeit unvollendet“, erklärt Zahra El Otmany, Vorsitzende der SPD Frauen Wuppertal. „Wir fordern einen klaren politischen und gesellschaftlichen Kurswechsel, um Frauenrechte zu stärken und Gewalt nachhaltig zu bekämpfen.“
Unsere Forderungen:
1. Stärkung der Prävention:
- Ausbau von Bildungsprogrammen, die schon in Schulen für Gleichberechtigung und den respektvollen Umgang sensibilisieren.
- Nationale Kampagnen gegen geschlechtsspezifische Gewalt.
2. Schutz und Unterstützung für Betroffene:
- Flächendeckender Ausbau von Frauenhäusern und Beratungsstellen – finanziell gesichert und barrierefrei.
- Ausbau des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ mit mehrsprachigen und leicht zugänglichen Angeboten.
3. Härtere Sanktionen für Täter:
- Eine konsequente Strafverfolgung von Gewaltverbrechen gegen Frauen.
- Verbesserung der Schulung von Polizei und Justiz im Umgang mit betroffenen Frauen.
4. Verpflichtende Istanbul-Konvention umsetzen:
- Deutschland muss die Vorgaben der Istanbul-Konvention vollständig und konsequent umsetzen, um Prävention, Schutz und Strafverfolgung sicherzustellen.
Schweigen brechen – Solidarität zeigen
Die SPD Frauen Wuppertal appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, sich gegen Gewalt an Frauen zu stellen. Schweigen schützt die Täter, nicht die Opfer. Nur durch Solidarität, gesellschaftlichen Wandel und mutige politische Entscheidungen können wir Gewalt gegen Frauen wirksam bekämpfen.
„Heute erinnern wir daran, dass jede Frau das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in Sicherheit und Würde hat.
Diesen Anspruch müssen wir endlich Realität werden lassen“, so Zahra El Otmany.
Gemeinsam für eine gerechte und gewaltfreie Zukunft – das ist unser Ziel.