10/03/2026
🟥Schulsozialarbeit in Xanten darf nicht gestrichen werden!🟥
Die SPD Xanten sieht die aktuelle Entwicklung mit großer Sorge und in diesem Punkt teilen wir ausdrücklich die Einschätzung der CDU Xanten: Schulsozialarbeit an unseren weiterführenden Schulen muss erhalten bleiben.
Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sind für viele Kinder und Jugendliche eine wichtige Vertrauensperson. Sie helfen bei Konflikten, unterstützen in schwierigen Lebenslagen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Kinderschutz. Gerade in einer Stadt wie Xanten ohne eigenes Jugendamt ist diese Arbeit unverzichtbar.
Umso unverständlicher ist es, dass nun über ein Auslaufen der Schulsozialarbeit zum 31.07.2026 nachgedacht wird. Der städtische Eigenanteil liegt bei rund 18.000 € pro Jahr, ein vergleichsweise kleiner Betrag für ein Angebot, das früh hilft, Probleme verhindert und langfristig sogar Kosten sparen kann. Die Ausführungen von Rafael Zur stellen in unseren Augen keine ausreichende Begründung geschweigedenn Ersatz dar.
Der Rat der Stadt Xanten hat sich bewusst dafür entschieden, am Landesprogramm teilzunehmen. Diese Entscheidung darf jetzt nicht stillschweigend ohne einbeziehung des Rats der Stadt Xanten zurückgedreht werden.
Für die SPD Xanten ist klar: Beim Kinderschutz, bei der Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler und bei präventiver sozialer Arbeit dürfen wir nicht sparen!
Wir werden uns deshalb im Rat klar dafür einsetzen, dass die Schulsozialarbeit in Xanten erhalten bleibt.
⚠️ Schulsozialarbeit in Xanten vor dem Aus?
Die CDU-Fraktion sieht aktuelle Überlegungen der Verwaltung, die Schulsozialarbeit an den Xantener weiterführenden Schulen zum 31.07.2026 zu beenden, mit großer Sorge.
🏫 Schulsozialarbeit ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil unseres Schullebens. Sie hilft dabei, soziale Probleme frühzeitig zu erkennen, Konflikte zu lösen und Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, bevor Situationen eskalieren.
Gerade in einer Stadt wie Xanten – ohne eigenes Jugendamt – ist diese Arbeit besonders wichtig. Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sind oft die ersten Ansprechpartner, wenn Kinder und Jugendliche Hilfe brauchen.
🛑 Ein besonders sensibler Bereich ist dabei auch der Kinderschutz. Schulen sind häufig der Ort, an dem erste Hinweise auf mögliche Kindeswohlgefährdungen sichtbar werden. Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter helfen dabei, solche Hinweise einzuordnen, Gespräche zu führen und – wenn nötig – das zuständige Jugendamt einzubeziehen.
Der Wegfall dieser wichtigen Anlaufstelle würde daher auch im Bereich des Kinderschutzes eine Lücke hinterlassen.
💰 Dabei reden wir über einen vergleichsweise kleinen Betrag:
Der Eigenanteil der Stadt beträgt nur rund 18.000 € pro Jahr.
Zum Vergleich:
Jugendhilfemaßnahmen können schnell mehrere tausend Euro pro Monat kosten. Prävention einzusparen kann am Ende also deutlich teurer werden.
📈 Hinzu kommt: Steigen durch fehlende präventive Angebote die Jugendhilfefälle, steigt auch die Jugendamtsumlage, die die Stadt an den Kreis zahlen muss. Eine vermeintliche Einsparung kann so am Ende zu höheren Kosten für die Stadt führen.
📊 Außerdem wird die Schulsozialarbeit überwiegend durch Landesmittel finanziert und die Förderung läuft aktuell noch bis 2028.
Auch das Argument der vorläufigen Haushaltsführung überzeugt uns nicht. Notwendige Ausgaben sind weiterhin möglich – und die aktuelle Haushaltssituation liegt auch in der Verantwortung der Verwaltungsleitung.
Die CDU-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass die Schulsozialarbeit in Xanten erhalten bleibt.