05/08/2026
Aus dem Gemeinderat
Der Mittelschulfinanzierungsvertrag zwischen Zeitlarn und Regenstauf wird um ein Jahr verlängert. In diesem Jahr soll die Finanzierung des Schulschwimmbads des Landkreises (Investitions- und Betriebskosten) geklärt werden. Die CSU-Zeitlarn fordert, dass der Landkreis die Kosten für sein Schwimmbad selbst trägt und nicht an die Gemeinden weitergibt.
Mit Blick auf einen Bahnhaltepunkt in Zeitlarn spricht sich die CSU-Fraktion weiter für einen Haltepunkt an der Mehrzweckhalle aus. Hier muss die Gemeinde eine neue Berechnung und Begutachtung durch die BEG anfordern, damit zum einen aktuelle Einwohnerzahlen und zum anderen die veränderte Bahnunterführung in der Kosten-Nutzen-Rechnung berücksichtigt werden. Die Prüfung eines Bahnhaltepunkts an der Sudetenstraße, wie durch die Verwaltung vorgeschlagen, lehnen wir ab. Zum einen fehlt jedwede Infrastruktur, zum anderen zieht man dadurch zusätzlichen Verkehr nach Mitterfeld.
Die Anträge der CSU-Zeitlarn für ein elektronisches Buchungssystem für die Mehrzweckhalle sowie die kostenlose Nutzung durch die Ortsvereine (auch für den Rathausvorplatz) wurden abgelehnt. Der Vorschlag zur Verlängerung der Nutzungszeit der MZH wird auf Antrag der Vereine genehmigt.
Die Feuerbienen der FF Zeitlarn werden, wie die Kinderfeuerwehren aus Laub und Regendorf, in die gemeindliche Feuerwehr aufgenommen, um über die Gemeinde unfallversichert zu sein.
Auf Antrag der CSU-Zeitlarn haben die Vereine zukünftig die Möglichkeit einen Senioren- oder Familiennachmittag der Gemeinde auszurichten, wenn zwei Jubiläumsfeste in ein Jahr fallen. Nächstes Jahr wird der Seniorennachmittag durch den BV-Regendorf und erstmals ein Familiennachmittag durch den BV-Zeitlarn ausgerichtet.
Die Friedhofsgebühren werden erhöht. Die CSU-Zeitlarn hat sich gegen die pauschale Erhöhung ausgesprochen, da die Deckungsbeiträge zwischen den einzelnen Grabstellen massiv voneinander abweichen. So reicht die Deckung der anfallenden Kosten je nach Grabstelle von rund 35 bis zu 90 Prozent. Ein Änderungsvorschlag, die Deckung gleichmäßiger auszugestalten, fand keine Unterstützung.