24/09/2021
Unverhohlen wird mittlerweile darüber gesprochen, dass der Erweiterungsbau der Parkschule teurer wird, als geplant. 500.000 Euro mehr?
Das reicht nicht! Der BPI (Baupreisindex) lag dieses Jahr im 2.Quartal bereits 25% über dem von 2014 (Grundlage für die Berechnung der Baukosten). Die aktuelle Preisentwicklung kann man nachlesen und das Ende der Preisspirale ist noch lange nicht erreicht.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/07/PD21_N044_61.html
Unverhohlen wird auch darüber gesprochen, wie man den Eigenanteil finanzieren will - mit einem Kredit über zwanzig Jahre. Ist es wirklich das, was wir unseren Kindern hinterlassen wollen? Einen riesigen Schuldenberg? Sind wir heute nicht in der misslichen Lage, weil es die bisherige Gangart war, nicht zu wissen, wann man aufhört Geld auszugeben?
Die aktuelle Schulnetzplanung besagt eindeutig einen Anstieg der Schülerzahlen bis 2023/2024, danach fallen die Zahlen wieder. Eine solche Spitze gab es bereits schon einmal und unsere Schüler haben es nicht einmal bemerkt. Seit Jahren liegen die realen Schülerzahlen unter denen der Schulnetzplanung.
Vor 2024 ist nicht mit der Fertigstellung des Erweiterungsbaues zurechnen, das bedeutet, dass die Räume erst zur Verfügung stehen, wenn die Schülerzahlen sinken und dann käme der nächste Punkt zum Tragen, der bisher noch nicht geklärt werden konnte:
Wo kommen die zusätzlichen Lehrkräfte her, um in den sechs Klassenräumen zu unterrichten?
Wieviel ist uns gute Bildung wert?
Das haben wir in den letzten Jahren unter Beweis gestellt, weit über 20 Millionen wurden bereits in unsere Schulen investiert
Nun aber sind unsere Grenzen erreicht und der kleine Spielraum wird an anderer Stelle benötigt.