Umweltforschungsstation Schneefernerhaus

Umweltforschungsstation Schneefernerhaus The Environmental Research Station Schneefernerhaus (UFS) is at 2650 m Germany’s highest research station.

Due to its exceptional location it offers unique conditions to study many different kinds of scientific questions. Managed by the Bavarian State Ministry of the Environment, ten leading German research institutes have come together at the Environmental Research Station Schneefernerhaus to establish a Virtual Institute for altitude, environment and climate research. The location of the research sta

tion near the summit of the mountain Zugspitze – Germany's highest mountain - is ideal to continuously monitor the physical and chemical properties of the atmosphereand to analyse various processes which influence the weather and climate. It is on the basis of such observations that the current state and the future development of the worldwide climate may be understood.

Neulich wurde vom Grat oberhalb des Schneefernerhauses bis zu unserem Labor eine Ansaugleitung für das Umweltbundesamt v...
01/09/2026

Neulich wurde vom Grat oberhalb des Schneefernerhauses bis zu unserem Labor eine Ansaugleitung für das Umweltbundesamt verlegt. Bei der Installation waren für eine Woche Industriekletterer Rolf Frasch und Bergführer Max Plötz bei vor uns vor Ort – teilweise unter widrigen Bedingungen.
Bei der Verlegung wurde insbesondere darauf geachtet, die Leitung so zu positionieren und zu befestigen, dass sie auch im Winter möglichen Belastungen durch Lawinen und Schneedruck standhält und nicht beschädigt wird.
Hintergrund der Installation ist das Ziel, künftig repräsentative Luftmassen zu messen, die möglichst wenig durch lokale Emissionsquellen wie Pistenraupen, Schneefräsen, Gäste oder andere Aktivitäten vor Ort beeinflusst sind.

AlpSenseAdapt: Erfolgreiche Installation eines neuen automatisierten Wasserprobenehmers an der Partnach-Quelle im Reinta...
24/08/2026

AlpSenseAdapt: Erfolgreiche Installation eines neuen automatisierten Wasserprobenehmers an der Partnach-Quelle im Reintal. 🏔️ 💦

Neulich hat ein Wissenschaftlerteam der Technische Universität München unter der Leitung von Sophia Gahr einen automatisierten Wasserprobenehmer und neue Messsensoren an der Partnach-Quelle im Reintal installiert.
Die Wasserproben werden auf ihre chemische Zusammensetzung (Kationen, Anionen, Spurenelemente) analysiert, um geochemische Indikatoren für den Verlust der Kryosphäre zu entwickeln und die Wasserqualität zu überwachen. Die Installation und Inbetriebnahme wurden von Michael Hopfensberger von Endress+Hauser, dem Masterstudenten Rakesh Sharma, Felix Antritter, Laborleiter am Lehrstuhl für Analytische Chemie und Wasserchemie, sowie dem Postdoc Johannes Leinauer unterstützt.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön für all den Support vor Ort an die beiden Wirte der Reintalangerhütte.

📷: Sophia Gahr

ine Gruppe von WissenschaftlerInnen und Studierenden des Lehrstuhls für Hangbewegungen der Technische Universität Münche...
10/07/2026

ine Gruppe von WissenschaftlerInnen und Studierenden des Lehrstuhls für Hangbewegungen der Technische Universität München hat vergangene Woche erste geophysikalische Messungen zur Quantifizierung von Permafrost auf dem Zugspitzplatt durchgeführt. Die Forschung konzentrierte sich auf Permafrostverdachtsflächen in den schuttbedeckten Hängen des Zugspitzplattes. Mithilfe zweier komplementärer Messmethoden, der elektrischen Resistivitätstomographie sowie der seismischen Refraktionstomographie, soll der Permafrostabfluss des Einzugsgebietes entschlüsselt werden. Dies hat angesichts des Klimawandels hohe gesellschaftliche Relevanz, da durch die steigenden Temperaturen die Wasserreserven der Kryosphäre reduziert und deren Abflüsse verändert werden. Die Messungen fanden im Rahmen des vom Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz finanzierten Projekts AlpSenseAdapt statt.

Foto: Sophia Gahr #
zugspitze

Ein Team der Universität Würzburg 🎓 untersucht derzeit unter Leitung von Prof. Malte Jochum die lokale Fauna im Zugspi...
02/07/2026

Ein Team der Universität Würzburg 🎓 untersucht derzeit unter Leitung von Prof. Malte Jochum die lokale Fauna im Zugspitzgebiet. Die Forschenden der Arbeitsgruppe Ober-unterirdische Interaktionsökologie vom Lehrstuhl für Global Change Ecology haben Fallen aufgestellt, um bodenlebende Gliederfüßer, wie etwa Spinnen und Käfer, entlang eines Höhengradienten von der Knorrhütte zum Schneefernerhaus zu erfassen.
Mit ihrer Forschung möchte das Team herausfinden, welche Arten es dort wie häufig gibt und wie sich das in den kommenden Jahren mit dem fortschreitenden Klimawandel verändert.



Erster Testflug des Helikites auf der Zugspitze.Mit dem Ballon sollen in Zukunft Geräte in die Atmosphäre getragen werde...
25/06/2026

Erster Testflug des Helikites auf der Zugspitze.
Mit dem Ballon sollen in Zukunft Geräte in die Atmosphäre getragen werden, um dort direkt Messungen durchführen zu können.

Ziel des Projektes ist es, Prozesse innerhalb von Wolken besser zu verstehen. Untersucht wird beispielsweise, unter welchen Bedingungen sich Wolkentröpfchen zu größeren Tropfen zusammenschließen und schließlich Niederschlag entsteht. Obwohl die grundlegenden Mechanismen bekannt sind, bestehen weiterhin erhebliche Unsicherheiten darüber, wann und wie genau Regen einsetzt. Diese Wissenslücken erschweren insbesondere lokale Wettervorhersagen.

Das besondere Potenzial des Schneefernerhauses ist die Höhenlage auf 2650 m ü. NN. Von dort aus kann der Helikite bis zu etwa einen Kilometer über die Station hinaus in die Atmosphäre aufsteigen, um unterschiedlichste Wolkentypen direkt zu untersuchen.
Die Messungen liefern wertvolle Daten für die Verbesserung von Wetter- und Klimamodellen.

Erster Testflug des Helikites auf der Zugspitze. 🏔️ Mit dem Ballon sollen in Zukunft Geräte in die Atmosphäre getragen w...
25/06/2026

Erster Testflug des Helikites auf der Zugspitze. 🏔️
Mit dem Ballon sollen in Zukunft Geräte in die Atmosphäre getragen werden, um dort direkt Messungen durchführen zu können.
Ziel des Projektes ist es, Prozesse innerhalb von Wolken besser zu verstehen. Untersucht wird beispielsweise, unter welchen Bedingungen sich Wolkentröpfchen zu größeren Tropfen zusammenschließen und schließlich Niederschlag entsteht. Obwohl die grundlegenden Mechanismen bekannt sind, bestehen weiterhin erhebliche Unsicherheiten darüber, wann und wie genau Regen einsetzt. Diese Wissenslücken erschweren insbesondere lokale Wettervorhersagen.
Das besondere Potenzial des Schneefernerhauses ist die Höhenlage auf 2650 m ü. NN. Von dort aus kann der Helikite bis zu etwa einen Kilometer über die Station hinaus in die Atmosphäre aufsteigen, um unterschiedlichste Wolkentypen direkt zu untersuchen.
Die Messungen liefern unter anderem wertvolle Daten für die Verbesserung von Wetter- und Klimamodellen.

Von der Zugspitze ins All. 🏔️ 🛰️ Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze leistet einen wichtigen ...
16/06/2026

Von der Zugspitze ins All. 🏔️ 🛰️

Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze leistet einen wichtigen Beitrag zur neuen ESA-Scout-Mission SOVA-S (Satellite Observation of waVes in the Atmosphere – Scout), die kürzlich von der Europäischen Weltraumorganisation ESA zur Umsetzung ausgewählt wurde.
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Ziel der Mission ist die globale Beobachtung atmosphärischer Schwerewellen.
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Solche Wellen entstehen insbesondere bei der Überströmung von Luftmassen über Gebirge und sind häufig auch als rippenartige Wolkenformationen im Lee der Strömung sichtbar. Die Wellen entnehmen Energie und Impulse aus der unteren Atmosphäre und transportieren diese über große Strecken und in große Höhen durch die Atmosphäre. Sie spielen so eine zentrale Rolle für den Energie- und Impulstransport in der Atmosphäre und beeinflussen Wetter, Klima sowie die Dynamik der oberen Atmosphäre. SOVA-S wird dazu erstmals hochaufgelöste Messungen des sogenannten Airglows – des natürlichen Luftleuchtens der Atmosphäre – aus dem Weltraum durchführen.
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Auch nach dem geplanten Start der Mission im Jahr 2030 wird die UFS eine wichtige Rolle spielen. Die Messungen auf der Zugspitze sollen zur Validierung der Satellitendaten beitragen und damit helfen, die Qualität und wissenschaftliche Aussagekraft der neuen Beobachtungen sicherzustellen. Die einzigartige Kombination aus hochalpinem Standort, moderner Messtechnik und langjähriger Expertise macht das Schneefernerhaus zu einem wichtigen Referenzstandort für die Atmosphärenforschung.

Ein Roboter für die Marsmission: VaMEx3-MarsSymphony Neulich war ein junges Forschungsteam des Deutschen Luft- und Raumf...
07/04/2026

Ein Roboter für die Marsmission: VaMEx3-MarsSymphony
Neulich war ein junges Forschungsteam des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum und der Julius-Maximilians-Universität bei uns, um im Kammstollen einen Rover für künftige Marsmissionen zu testen.
Höhlen auf dem Mars könnten Hinweise auf Leben enthalten. Um diese in Zukunft zu erkunden, testen die Wissenschaftler einen neuen Rover – auch bei uns im Kammstollen im Inneren der Zugspitze.
Das Projektziel beinhaltet unter anderem, dass sich der Rover autonom durch außerirdische Höhlen bewegen kann und sie gleichzeitig erkunden soll. Dabei wird von einem recht anspruchsvollen Terrain ausgegangen, in dem mobile Roboter bisher nur selten zum Einsatz kommen. Der Kammstollen eignet sich für ein solches Projekt ideal, da ein echtes Szenario wie auf dem Mars simuliert werden kann.

Am 21. März ist Welttag der Gletscher. 🏔️ Anlässlich dieses Tages möchten wir auf den beschleunigten Schwund der Bayeris...
20/03/2026

Am 21. März ist Welttag der Gletscher. 🏔️
Anlässlich dieses Tages möchten wir auf den beschleunigten Schwund der Bayerischen Gletscher seit 2023 aufmerksam machen.
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Eine neue Vermessung der Bayerischen Gletscher im Herbst 2025 zeigte einen verstärkten Eisverlust, was gut zu den global beobachteten höchsten Verlusten der Gebirgsgletscher in den letzten Jahren passt.
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Die insgesamt vier Bayerischen Gletscher verloren zwischen 2023 und 2025 insgesamt mehr als ein Viertel ihrer Fläche.
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Das Blaueis und der Watzmanngletscher in den Berchtesgadener Alpen zeigen nur noch geringe Eisreste auf und könnten schon sehr bald ihren Gletscherstatus verlieren.
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Am stabilsten (aufgrund der Exposition) verhält sich der Höllentalferner. Er büßte in den letzten beiden Jahren nur 9% seiner Fläche ein wohingegen der Nördliche Schneeferner am Zugspitzplatt knapp 30 m seiner Fläche verlor.
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Grund für den starken Gletscherrückgang ist der Klimawandel. Die letzten beiden Jahre waren die wärmsten seit Aufzeichnungsbeginn, sowohl global als auch im deutschen Alpenanteil.
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So lag das Temperaturmittel in den Jahren 2024 und 2025 mehr als 2 °C über dem Durchschnitt der 125-jähren Messreihe des Deutschen Wetterdienstes.

Studien belegen: Die Häufigkeit und Artenvielfalt von Insekten nehmen ab - auch bei uns in den Alpen. ⛰️🐝 Im Rahmen des ...
03/03/2026

Studien belegen: Die Häufigkeit und Artenvielfalt von Insekten nehmen ab - auch bei uns in den Alpen. ⛰️🐝

Im Rahmen des INTERREG-A-Projekts „protectAlps“ konnten chemische Stressoren im Körper von alpinen Insekten erstmalig nachgewiesen und mögliche Auswirkungen auf die Fitness aufgezeigt werden.

Als Hauptursache der Abnahme gilt dabei der Verlust von geeigneten Lebensräumen, jedoch sind auch entlegene Gebieten mit geringem menschlichem Einfluss, wie die Alpen, betroffen. Dort stellen ferntransportierte und schwer abbaubare Schadstoffe und Schwermetalle eine mögliche Bedrohung für Insekten dar. Diese stehen im Verdacht sich im Körper anzureichern und toxisch im Organismus zu wirken.

Bei der Studie lag ein weiterer Forschungschwerpunkt auf der Messung von Stickstoffeinträgen in alpinen Regionen, die zur Veränderung der Vegetation und somit des Nahrungsangebots für Insekten führen. Stickstoffverbindungen werden aus Verkehr und Landwirtschaft über die Atmosphäre eingetragen.

Fotos: Sebastian Hackl

Adresse

Zugspitze 5
Zugspitze
82475

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 16:00

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