Deutsches Archäologisches Institut Athen Γερμανικό Αρχαιολογικό Ινστιτούτο

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Deutsches Archäologisches Institut Athen  Γερμανικό Αρχαιολογικό Ινστιτούτο Abteilung Athen des Deutschen Archäologischen Instituts Die Bibliothek des Instituts umfasst mittlerweile ca. 80.000 Bände.

Die Abteilung Athen des Deutschen Archäologischen Instituts wurde 1874 als zweite nach Rom und als zweites ausländisches Institut in Athen (nach der École Française d’Athènes) gegründet. Seit 1887 hat sie ihren Sitz in einem im Auftrag von Heinrich Schliemann errichteten klassizistischen Gebäude. Heute ist das Athener Institut zusammen mit den anderen ausländischen archäologischen Schulen Teil ein

er großen wissenschaftlichen Gemeinschaft und aus dem wissenschaftlichen Leben in Athen nicht mehr wegzudenken. Die Fotosammlung enthält mehr als 140.000 Negative und wird von Interessierten aus aller Welt frequentiert. Die wissenschaftliche Zeitschrift ›Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Institutes, Athenische Abteilung‹ ist regelmäßig jährlich seit 1876, nur unterbrochen durch die Weltkriege, erschienen. Außerdem hat die Abteilung zahlreiche wissenschaftliche Monographien, darunter die Berichte über die Ausgrabungen der Abteilung, veröffentlicht. Sie führt von Anbeginn nicht nur eigene Forschungen und Grabungen durch, sondern unterstützt und fördert auch die Arbeit anderer deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Griechenland. Feldforschungen (Ausgrabungen, topographische und baugeschichtliche Untersuchungen) hat die Abteilung Athen seit ihrer Gründung in fast allen Landschaften Griechenlands, bis zur Gründung der Abteilung Istanbul im Jahre 1929 auch im westlichen Kleinasien durchgeführt. Die größten und berühmtesten Ausgrabungen der Abteilung Athen, die bis heute Schwerpunkte der Forschung bilden, sind Tiryns (seit 1905, zuvor 1884–1885 Ausgrabungen durch H. Schliemann), Olympia (seit 1906, zuvor 1875–1881 ›Reichs-Grabung‹), der Kerameikos von Athen (seit 1913) und das Hera-Heiligtum von Samos (seit 1925, zuvor 1910–1914 Grabungen durch die Berliner Museen).

Herzlich willkommen, Michaela Czermak und Suna-Marie Landwermann! Die beiden Studentinnen des Studiengangs Konservierung...
08/09/2026

Herzlich willkommen, Michaela Czermak und Suna-Marie Landwermann!

Die beiden Studentinnen des Studiengangs Konservierung und Restaurierung an der HTW Berlin (Hochschule für Technik und Wirtschaft) sind derzeit bei uns zu Gast.

Frau Czermak wird ihre Praktikumsarbeit an den Ausgrabungsstätten in Kerameikos und Olympia verfassen. Derzeit ist sie auf der Ausgrabung im Kephissos-Tal im Einsatz – ebenso wie Frau Landwermann, die dort drei Wochen lang tätig sein wird.

Beide haben bereits die Konservierung zahlreicher Fundstücke aus Keramik und Metall erfolgreich abgeschlossen.

Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Fortschritt der Arbeiten – und sammeln zugleich praktische Erfahrungen in der Konservierung antiker Objekte.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen beiden eine spannende und lehrreiche Zeit! 🏺✨

Wir freuen uns Moritz Arndt als Praktikanten für den Kerameikos bei uns begrüßen zu dürfen. Er wird sich mit dem Scannen...
03/09/2026

Wir freuen uns Moritz Arndt als Praktikanten für den Kerameikos bei uns begrüßen zu dürfen. Er wird sich mit dem Scannen, der Sortierung sowie der Inventarisierung von Funden beschäftigen.

Er hat bereits praktische Erfahrungen bei einer Grabungsfirma in Bayern gesammelt und beim Landesamt für Archäologie Sachsen.

Moritz studiert an der Universität Leipzig im Bachelor Archäologie und Geschichte des Alten Europa mit Schwerpunkt Klassische Archäologie und möchte danach dort den 'Geschichte: Vertiefen - Forschen - Anwenden'-Master mit Schwerpunkt Neuere Geschichte und Zeitgeschichte in globaler Perspektive machen.

Seine Bachelorarbeit soll sich mit dem Marmorabbau in der römischen Kaiserzeit in Hispania beschäftigen.
Καλή αρχή

Die Arbeit im Kephissos-Tal geht weiter: In dieser Woche ist auch das Teilprojekt zur ländlichen Besiedlung des Tals wäh...
03/09/2026

Die Arbeit im Kephissos-Tal geht weiter: In dieser Woche ist auch das Teilprojekt zur ländlichen Besiedlung des Tals während der römischen Kaiserzeit und der Spätantike in seine zweite Kampagne gestartet.

Das gemeinsame Projekt des DAI Athen, der LMU München und des ATHENA Research Centre widmet sich in diesem Jahr drei bislang unbekannten römischen ländlichen Fundplätzen. Unterstützt werden wir dabei von einem kleinen, aber äußerst tatkräftigen Team von Studierenden der LMU München und der Universität Athen.

Mithilfe intensiver Feldbegehungen wollen wir neue Erkenntnisse über die Siedlungsstruktur und Nutzung der Landschaft in römischer Zeit gewinnen – und bereits die ersten Ergebnisse sind äußerst vielversprechend.

Wir freuen uns auf die kommenden Tage im Feld und auf die weiteren Ergebnisse dieser Kampagne!

02/09/2026

Im Mittelpunkt stehen vor allem Bronzeobjekte, aber auch einige Funde aus Blei. Im Rahmen ihres Postdoc-Projekts untersucht unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Diana Wolf, was die Herstellung, Nutzung, Fragmentierung und räumliche Verteilung der Metallfunde über die Lebenswelt der Menschen in der spätmykenischen Nachpalastzeit verraten können.

Die Arbeiten knüpfen an die Ausgrabungen in der nordwestlichen Unterstadt von Tiryns an, die in Zusammenarbeit mit der Ephorie für Altertümer der Argolis, damals geleitet von Dr. Alkestis Papadimitriou, und dem Leiter der Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts in Tiryns, Prof. Dr. Joseph Maran (Universität Heidelberg) zwischen 2013 und 2018 stattgefunden haben.

Erste aufschlussreiche Befunde zu diesem im frühen 12. Jahrhundert (Späthelladisch IIIC) neu entworfenen Siedlungsareal, das erst nach Umleitung des örtlichen Flusses möglich geworden war, sind in ersten Vorberichten publiziert:

Στο επίκεντρο βρίσκονται κυρίως αντικείμενα από χαλκό, αλλά και μερικά από μόλυβδο.

Στο πλαίσιο του μεταδιδακτορικού της προγράμματος, η ερευνητική μας συνεργάτιδα Ντιάνα Βολφ μελετά τι μπορούν να αποκαλύψουν η κατασκευή, η χρήση, ο κατακερματισμός και η κατανομή των μεταλλικών ευρημάτων για τον τρόπο ζωής των ανθρώπων κατά την ύστερη μυκηναϊκή και μετα-ανακτορική περίοδο.

Οι εργασίες αυτές συνδέονται με τις ανασκαφές στη βορειοδυτική κάτω πόλη της Τίρυνθας, οι οποίες πραγματοποιήθηκαν μεταξύ του 2013 και 2018 σε συνεργασία με την Εφορεία Αρχαιοτήτων της Αργολίδας, υπό την τότε διεύθυνση της Δρ. Αλκηστής Παπαδημητρίου, και του διευθυντή των ανασκαφών του Γερμανικού Αρχαιολογικού Ινστιτούτου στην Τίρυνθα, καθ. Δρ. Joseph Maran (Πανεπιστήμιο της Χαϊδελβέργης).

Τα πρώτα ενδεικτικά ευρήματα σχετικά με αυτή την περιοχή του οικισμού, η οποία διαμορφώθηκε εκ νέου στις αρχές του 12ου αιώνα (Ύστερη Ελλαδική IIIC) και κατέστη δυνατή μόνο μετά την εκτροπή του τοπικού ποταμού, έχουν δημοσιευτεί σε πρώτες προκαταρκτικές εκθέσεις:

https://doi.org/10.34780/v26c-v2o5
https://publications.dainst.org/journals/efb/2182/6595

Wir begrüßen Felix Maron als Praktikanten im DFG-Projekt "ARCHAthen". Im Mittelpunkt des Archivpraktikums steht ein Stüc...
02/09/2026

Wir begrüßen Felix Maron als Praktikanten im DFG-Projekt "ARCHAthen". Im Mittelpunkt des Archivpraktikums steht ein Stück bislang wenig erschlossener Institutsgeschichte: der uns erst kürzlich durch Schenkung vermachte Nachlass von Otto Lüders, dem ersten Direktor des DAI Athen. Ziel des Praktikums wird es sein, den Bestand für iDAI.archives systematisch zu erschließen und aufzuarbeiten. Dabei sind bereits Dokumente zutage getreten, die bislang unbekannte Einblicke in das Leben und Wirken von Lüders ermöglichen.

Felix Maron studiert im Master Classics an der Universität Heidelberg im Profilbereich Alte Geschichte. Erfahrungen aus früheren Projekten im Bereich der Paläographie führten schließlich ins Athener Archiv, wo sich die Arbeit mit historischen Handschriften unmittelbar mit Kenntnissen im Bereich der Altertumswissenschaften verbinden lässt.

Die diesjährige Kampagne im Kephissos-Tal hat diese Woche mit der Ausgrabung in Synteleio gestartet. Nachdem dort bei ge...
28/08/2026

Die diesjährige Kampagne im Kephissos-Tal hat diese Woche mit der Ausgrabung in Synteleio gestartet.

Nachdem dort bei geophysikalischen Prospektionen 2018/19 der Grundriss eines klassischen Tempels entdeckt worden war, hatte die Ephorie für Altertümer von Fthiotida und Evrytania gemeinsam mit Unterstützung des DAI Athen in Ausgrabungen 2024 die Südostecke des Tempels sowie eine Steinplattensetzung offengelegt. 2025 begann das neue Fünf-Jahresprogramm des deutsch-griechischen Kooperationsprojekts. Die im Vorjahr entdeckte Struktur erwies sich dabei als Teil eines spätgeometrischen/früharchaischen Altars
Wir sind gespannt, wie sich die spannenden Ergebnisse von letztem Jahr fortsetzen und was uns noch erwartet!

Neugierig geworden?
Hier geht es zum e-Jahresbericht 2025: https://doi.org/10.34780/g8k71913
Und hier zur Projektübersicht: https://www.dainst.org/projekt/-/project-display/4464792

Wilhelm Dörpfeld verfolgte mit der Sammlung archäologischer Fotografien in der Fotothek Athen u. a. das Ziel, das antike...
14/08/2026

Wilhelm Dörpfeld verfolgte mit der Sammlung archäologischer Fotografien in der Fotothek Athen u. a. das Ziel, das antike Griechenland fotografisch zu erschließen und – in Anbetracht der damaligen Hindernisse für Reisen im Mittelmeerraum – durch geeignetes Bildmaterial einer weiten archäologischen wie allgemeinen bildungsinteressierten Öffentlichkeit nahbar zu machen. Dabei galt sein Interesse in hohem Maße auch der Kontextualisierung, also dem topografischen ›Setting‹ einer antiken Stätte, wodurch viele der Aufnahmen bewusst den Landschaftraum mit in Szene setzen.

Dieser Post und die gesamte Reihe „Fotothek im Fokus“ soll Einblicke in diese facettenreiche Entstehungsgeschichte unserer Fotos, aber auch unserer Fotosammlung geben.

D-DAI-ATH-Megara-0001, Foto: unbek., Megara 1890, Hlgt. des Zeus Aphesios
D-DAI-ATH-Aetoloakarnanien-0038, Foto: unbek., Stratos 1898, Tempel des Zeus Stratios
D-DAI-ATH-Arkadien-0144, Foto: unbek., Arkadien 1910, Blick vom Gipfel über das Lykeion in die Ebene von Megalopolis
D-DAI-ATH-Arkadien-0182, Foto: unbek., Tripolis (Arkadien) 1897
D-DAI-ATH-Megalopolis-0008, Foto: unbek., Megalopolis 1895, Theater und Thersileion
D-DAI-ATH-Messenien-0031, Foto: unbek., Messene 1906, Befestigungsmauer an der W-Seite der Stadt und Turm
D-DAI-ATH-Messenien-0045, Foto: unbek., Messenien 1909, Blick über die messensiche Ebene von der Bahnlinie zwischen Desylla und Andania aus
D-DAI-ATH-Naxos-0005, Naxos-Chora 1900, Ansicht der Stadt und Palatia mit Tempeltor
D-DAI-ATH-Troja-0248, Foto: R. Rohrer, Troja-Ilion 1893, Gesamtansicht von Burg und Grabung von N
D-DAI-ATH-Troja-0655, Foto: unbek., Troja-Ilion 1899, Skamandereben
D-DAI-ATH-Pergamon-0420, Foto: unbek., Pergamon 1902, Burgberg, mittleres Gymnasium, Blick von NW auf den Tempel,
D-DAI-ATH-Pergamon-0884, Foto: unbek., Pergamon 1904, Burgberg, Unterbau des Zeusaltares von N
D-DAI-ATH-Pergamon-1453, Foto: unbek., Pergamon 1907, Burgberg, oberes Gymnasium
D-DAI-ATH-Pergamon-1910, Foto: unbek., Pergamon 1906, Burgberg, DemeterHlgt., Gesamtansicht vom Propylon aus
D-DAI-ATH-Pergamon-2077, Foto: unbek., Pergamon 1908, Burgberg, Theater

13/08/2026

Wie lässt sich aus einem einzelnen Keramikfragment auf ein ganzes Gefäß schließen?

Unser Video „Von der Scherbe zum Gefäß“ zeigt den Weg von der Dokumentation eines Fundstücks – per Zeichnung oder Scan – über Beschreibung, Einordnung und den Vergleich mit bereits publizierten Funden bis hin zur Rekonstruktion und Datierung.

Scherben liefern Hinweise auf Herstellung, Form und Zeitstellung. Erst durch die sorgfältige Auswertung im archäologischen Kontext entsteht aus einem kleinen Fragment ein wichtiger Baustein für das Verständnis vergangener Lebenswelten.

Mit diesem Beitrag hatte sich unsere ehemalige wissenschaftliche Hilfskraft für das Projekt „Shapes of Ancient Greece“, Jonathan Ritter, vor einigen Jahren beim Fast-forward-science-Wettbewerb beworben. Es ist entstanden in Zusammenarbeit mit Frauke Tammen und Ulrike Schulz.

Wir fanden den Beitrag zu schön, um ihn in der Schublade verschwinden zu lassen.

Zu welchem Thema sollten wir sonst mal ein Video machen?
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Wir freuen uns, Daria Haisch und Carolin Schütte als Praktikantinnen bei uns begrüßen zu dürfen. Die beiden Restauratori...
12/08/2026

Wir freuen uns, Daria Haisch und Carolin Schütte als Praktikantinnen bei uns begrüßen zu dürfen. Die beiden Restauratorinnen kommen von der HTW Berlin (Hochschule für Technik und Wirtschaft) und sind bis zum 4. September auf Samos im Einsatz.
In ihrer Zeit bei uns werden sie sich der Konservierung historischer Fundstücke widmen – vor allem Keramik und Metall aus früheren Ausgrabungen des Heraion!
Ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung unseres kulturellen Erbes! 🙌

06/08/2026

Persefoni Dimitrakopoulou zeigt uns in diesem Video, was die Arbeit als Papierrestauratorin ausmacht und an welchen Arbeiten sie im April dieses Jahres saß.
Das Zeichen- und Planarchiv des DAI Athen ist eine historische Sammlung einzigartiger zeichnerischer Dokumentationen aus Forschungen und wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts in Griechenland und in Nachbarregionen seit 1874. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und zielt das Projekt ATHErhalt auf die Restaurierung dieser historischen Bestände ab, um sie der Forschung zugänglich zu machen.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Website des DAI Athen:
https://www.dainst.org/forschung/projekte/atherhalt-das-zeichen-und-planarchiv-des-dai-athen-restauriert-und-gesichert/5956

Address

Fidiou 1
Athens
10678

Opening Hours

Monday 09:00 - 20:00
Tuesday 09:00 - 20:00
Wednesday 09:00 - 20:00
Thursday 09:00 - 20:00
Friday 09:00 - 20:00
Saturday 09:00 - 13:30

Telephone

+302103307400

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