Dormizil Nachtquartier Dormitorio

Dormizil Nachtquartier Dormitorio EIN ZUHAUSE für obdachlose Menschen, im Winternachtquartier und in Wohnungen
UNA CASA per chi vive per strada, nel dormitorio invernale e negli appartamenti

08/06/2026
 #𝗕𝗲𝘁𝘄𝗲𝗲𝗻 𝘆𝗲𝘀𝘁𝗲𝗿𝗱𝗮𝘆 𝗮𝗻𝗱 𝘁𝗼𝗺𝗼𝗿𝗿𝗼𝘄Wir nennen ihn 𝗝𝗼𝘀𝗲𝗳. Josef ist mit über 80 Jahren unser ältester Bewohner in dormiTIME....
05/06/2026

#𝗕𝗲𝘁𝘄𝗲𝗲𝗻 𝘆𝗲𝘀𝘁𝗲𝗿𝗱𝗮𝘆 𝗮𝗻𝗱 𝘁𝗼𝗺𝗼𝗿𝗿𝗼𝘄
Wir nennen ihn 𝗝𝗼𝘀𝗲𝗳. Josef ist mit über 80 Jahren unser ältester Bewohner in dormiTIME. Er lebt allein und bewohnt normalerweise eine kleine Mietwohnung in Bozen. Als diese renoviert werden musste, brauchte er vorübergehend eine Unterkunft. Eine Übergangswohnung kam für ihn nicht infrage, da die Kosten seine finanziellen Möglichkeiten als Pensionist deutlich überstiegen hätten. Josefs Sozialassistentin fragte deshalb bei uns an, ob wir ihn für einen begrenzten Zeitraum aufnehmen könnten. Gleichzeitig versicherte uns der Wohnungseigentümer, dass Josef nach Abschluss der Renovierungsarbeiten wieder in seine Wohnung zurückkehren kann. Seit drei Monaten lebt Josef nun in der Übergangswohngemeinschaft dormiTIME. In wenigen Tagen wird er wieder in seine vertraute Wohnung zurückziehen. 🩷
Lo chiameremo 𝗝𝗼𝘀𝗲𝗳. Con i suoi oltre 80 anni, Josef è l’ospite più anziano di dormiTIME. Vive da solo e normalmente abita in un piccolo appartamento in affitto a Bolzano. Quando l’alloggio ha dovuto essere ristrutturato, ha avuto bisogno di una sistemazione temporanea. Un appartamento transitorio non era un’opzione percorribile, poiché i costi avrebbero superato di gran lunga le sue possibilità economiche di pensionato. La sua assistente sociale ci ha quindi contattati chiedendo se fosse possibile accoglierlo per un periodo limitato. Allo stesso tempo, il proprietario dell’appartamento ci ha assicurato che, una volta conclusi i lavori di ristrutturazione, Josef avrebbe potuto fare ritorno nella sua abitazione. Da tre mesi Josef vive nella comunità abitativa temporanea dormiTIME. Tra pochi giorni lascerà la struttura per tornare nel suo appartamento. 🩷

𝗦𝗼𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗕𝗲𝗴𝗲𝗴𝗻𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗳𝗿𝗲𝘂𝗲𝗻 𝘂𝗻𝘀 𝗯𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀: Weil die Wetterprognosen für den heute geplanten Lehrausgang der Klasse 2D des ...
03/06/2026

𝗦𝗼𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗕𝗲𝗴𝗲𝗴𝗻𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗳𝗿𝗲𝘂𝗲𝗻 𝘂𝗻𝘀 𝗯𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀: Weil die Wetterprognosen für den heute geplanten Lehrausgang der Klasse 2D des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Brixen nicht gerade vielversprechend waren, hat sich Lehrerin Maria Theresia Unterkircher kurzerhand bei uns gemeldet und gefragt, ob sie stattdessen mit ihrer Klasse ins Dormizil kommen könnte. 🌸 Heute haben Monika Stuefer und Paul Tschigg die Schüler:innen durch das Dormizil Ulli Lerchbaumer in der Rittner Straße 25 geführt. Gemeinsam haben sie über Obdachlosigkeit gesprochen und darüber diskutiert, wie schnell Menschen in schwierige Lebenssituationen geraten können. Am Ende waren sie sich einig: Es kann jede:n treffen. Unser herzlicher Dank geht an die Schüler:innen und an ihre konkreten und klugen Fragen, an Maria Theresia Unterkircher für die Initiative und Begleitung und an Direktor Manfred Piok, der beim Lehrausgang ebenfalls dabei war. 🩷
𝗦𝗼𝗻𝗼 𝗶𝗻𝗰𝗼𝗻𝘁𝗿𝗶 𝗰𝗼𝗺𝗲 𝗾𝘂𝗲𝘀𝘁𝗶 𝗰𝗵𝗲 𝗰𝗶 𝗳𝗮𝗻𝗻𝗼 𝗽𝗮𝗿𝘁𝗶𝗰𝗼𝗹𝗮𝗿𝗺𝗲𝗻𝘁𝗲 𝗽𝗶𝗮𝗰𝗲𝗿𝗲. Poiché le previsioni meteo per l’uscita didattica prevista oggi della classe 2D del Sozialwissenschaftliches Gymnasium Bressanone non erano particolarmente promettenti, l’insegnante Maria Theresia Unterkircher ci ha contattati all’ultimo momento chiedendo se fosse possibile visitare il Dormizil con la sua classe. 🌸 Oggi Monika Stuefer e Paul Tschigg hanno accompagnato gli studenti e le studentesse alla scoperta del Dormizil Ulli Lerchbaumer in via Renon 25 a Bolzano. Insieme hanno parlato di senza dimora e discusso di quanto rapidamente una persona possa trovarsi in una situazione di difficoltà. Alla fine tutti concordavano su un punto: può capitare a chiunque. Un sentito grazie agli studenti e alle studentesse per le loro domande concrete e intelligenti, a Maria Theresia Unterkircher per l’iniziativa e l’accompagnamento e al direttore Manfred Piok, che ha partecipato all’uscita didattica. 🩷

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𝗩𝗼𝗶𝗰𝗲𝘀 𝗼𝗳 𝗩𝗼𝗹𝘂𝗻𝘁𝗲𝗲𝗿𝘀 𝗜𝗿𝗺𝗶 𝗞𝗿𝗼̈𝘀𝘀, Sarntal, pensionierte Gemeindeangestellte:Seit den Anfängen bin ich im Dormizil mit da...
01/06/2026

𝗩𝗼𝗶𝗰𝗲𝘀 𝗼𝗳 𝗩𝗼𝗹𝘂𝗻𝘁𝗲𝗲𝗿𝘀
𝗜𝗿𝗺𝗶 𝗞𝗿𝗼̈𝘀𝘀, Sarntal, pensionierte Gemeindeangestellte:
Seit den Anfängen bin ich im Dormizil mit dabei. Was ursprünglich als der Wunsch begann, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, wurde für mich schnell zu einer persönlichen Erfahrung, die meinen Blick auf das Leben verändert hat. ⭐️
Freiwilligenarbeit wird oft als einseitige Hilfe verstanden. Für mich ist dieser Dienst viel mehr. Es sind die individuellen Schicksale der Menschen und die beeindruckende Resilienz, mit der sie ihren oft harten Alltag meistern, die mich täglich berühren. Oft habe ich das Gefühl, dass mir die Menschen mehr geben, als ich ihnen geben kann. Ihre Offenheit, ihre Lebensweisheiten und ihre Menschlichkeit trotz aller Widrigkeiten sind Geschenke.
Ein Höhepunkt ist für mich die Ankunft im Nachtquartier am Abend (wird am 17. Oktober wieder geöffnet). Wenn ich begrüßt werde mit „Jetzt kommt die Sarnerin“ oder „Oh, oggi è la sarentinesa“, dann spüre ich, wie wichtig Beständigkeit und ehrliches Interesse sind. Auch unter den Freiwilligen habe ich echte Freunde gefunden. Die Herzlichkeit der Menschen und die Verbundenheit im Team machen diese Arbeit für mich zu einer echten Herzensangelegenheit. 🩷
𝗜𝗿𝗺𝗶 𝗞𝗿𝗼̈𝘀𝘀, Val Sarentino, ex dipendente comunale in pensione:
Faccio parte di Dormizil fin dagli inizi. Quello che era nato come il desiderio di dare un contributo alla società è diventato presto un'esperienza personale che ha cambiato il mio modo di vedere la vita. ⭐️ Spesso il volontariato viene interpretato come un aiuto a senso unico. Per me questo servizio è molto di più. Sono le storie individuali delle persone e la straordinaria resilienza con cui affrontano una quotidianità spesso difficile a toccarmi profondamente. Molte volte ho la sensazione di ricevere più di quanto riesca a dare. La loro apertura, la loro saggezza di vita e la loro umanità, nonostante tutte le difficoltà, sono un dono.
Uno dei momenti più belli per me è l'arrivo al dormitorio serale, che riaprirà il 17 ottobre. Quando vengo accolta con un «Oh, adesso arriva la sarentinese» percepisco quanto siano importanti la continuità e l'interesse sincero verso le persone. Anche tra i volontari ho trovato vere amicizie. Il calore umano delle persone e il forte spirito di squadra rendono questo impegno qualcosa che porto davvero nel cuore. 🩷

𝗗𝗲𝗿 𝗻𝗮̈𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲 𝗪𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁 𝗯𝗲𝘀𝘁𝗶𝗺𝗺𝘁, auch wenn derzeit eine Hitzewelle über Südtirol rollt: Ehrentraud von der Villa Maie...
27/05/2026

𝗗𝗲𝗿 𝗻𝗮̈𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲 𝗪𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁 𝗯𝗲𝘀𝘁𝗶𝗺𝗺𝘁, auch wenn derzeit eine Hitzewelle über Südtirol rollt: Ehrentraud von der Villa Maier in Wolfsgruben am Ritten hat uns vor Kurzem nach Absprache drei gut erhaltene Matratzen vorbeigebracht. Auch Isabel Morlacchi, die ganz in der Nähe unseres Nachtquartiers in der Vintler Straße wohnt, hat an uns gedacht und ein Sofa angeboten. Gestern haben wir es mit vereinten Kräften abgeholt. Danke allen! 🩷
𝗜𝗹 𝗽𝗿𝗼𝘀𝘀𝗶𝗺𝗼 𝗶𝗻𝘃𝗲𝗿𝗻𝗼 𝗮𝗿𝗿𝗶𝘃𝗲𝗿𝗮̀, anche se in questi giorni il caldo si fa sentire: Ehrentraud di Villa Maier a Costalovara ci ha portato recentemente, dopo essersi accordata con noi, tre materassi ben conservati. Anche Isabel Morlacchi, che abita molto vicino al nostro dormitorio in via Vintler, ha pensato a noi e ci ha offerto un divano. Ieri lo abbiamo ritirato insieme, facendo squadra. Grazie di cuore! 🩷

👤𝗩𝗼𝗶𝗰𝗲𝘀 𝗼𝗳 𝗩𝗼𝗹𝘂𝗻𝘁𝗲𝗲𝗿𝘀 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗻𝗮 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝘂𝗳𝘀𝗰𝗵𝗻𝗮𝗶𝘁𝗲𝗿 𝘨𝘦𝘩𝘰̈𝘳𝘵 𝘻𝘶 𝘥𝘦𝘯 𝘎𝘳𝘶̈𝘯𝘥𝘶𝘯𝘨𝘴𝘮𝘪𝘵𝘨𝘭𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦𝘴 𝘝𝘦𝘳𝘦𝘪𝘯𝘴 𝘶𝘯𝘥 𝘦𝘯𝘨𝘢𝘨𝘪𝘦𝘳𝘵 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘪...
26/05/2026

👤𝗩𝗼𝗶𝗰𝗲𝘀 𝗼𝗳 𝗩𝗼𝗹𝘂𝗻𝘁𝗲𝗲𝗿𝘀
𝗩𝗲𝗿𝗲𝗻𝗮 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝘂𝗳𝘀𝗰𝗵𝗻𝗮𝗶𝘁𝗲𝗿 𝘨𝘦𝘩𝘰̈𝘳𝘵 𝘻𝘶 𝘥𝘦𝘯 𝘎𝘳𝘶̈𝘯𝘥𝘶𝘯𝘨𝘴𝘮𝘪𝘵𝘨𝘭𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦𝘴 𝘝𝘦𝘳𝘦𝘪𝘯𝘴 𝘶𝘯𝘥 𝘦𝘯𝘨𝘢𝘨𝘪𝘦𝘳𝘵 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘪𝘵 𝘷𝘪𝘦𝘭 𝘌𝘪𝘯𝘴𝘢𝘵𝘻 𝘪𝘮 𝘕𝘢𝘤𝘩𝘵𝘲𝘶𝘢𝘳𝘵𝘪𝘦𝘳: Dormizil bedeutet für mich, ein Zuhause für Menschen auf der Straße zu schaffen. Es geht nicht nur ums Zuhören, sondern auch darum, miteinander zu lachen und sich gegenseitig so zu akzeptieren, wie man ist. Dormizil hilft, Ängste abzubauen und Vertrauen entstehen zu lassen. Manchmal ist diese Arbeit herausfordernd, anstrengend, traurig oder aussichtslos. Aber immer ist sie menschlich. Im Mittelpunkt steht für mich der Kontakt zu Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten, Hoffnungen und Wünschen. Nicht immer kann ich ihnen zu einem besseren Leben verhelfen. Aber ich kann sie während meines Dienstes ein Stück auf ihrem Weg begleiten.

𝗥𝗶𝗰𝗰𝗮𝗿𝗱𝗼. Nachtdienst. Wir haben einen neuen Bewohner. Ich kenne ihn, weil er vorige Woche geklingelt und um einen Schlafsack gebeten hat, weil „seine Galerie“ nachts seit Kurzem abgesperrt wird und er sich neu orientieren musste. Körperlich schaffte er es nicht, sich einen anderen Schlafplatz in der Stadt zu suchen. Also hat er im Dormizil angefragt und wurde aufgenommen. Er kommt, unterschreibt wie alle anderen auch und geht sofort aufs Zimmer. „Hab schon gegessen“, ruft er noch. „Ich gehe schlafen.“ Gegen halb zehn mache ich die letzte Runde durchs Haus und klopfe auch an seine Tür. „Danke, dass du kommst und fragst, wie es mir geht. Das kenne ich gar nicht.“ Er zeigt mir seine Ukulele und erklärt, dass sie jetzt sein neuer „Publikumsmagnet“ sei. Er redet und redet. Ich schmunzle und wünsche ihm eine gute Nacht. Riccardo schläft angezogen in seinem Bett. Der Rucksack steht ganz nah daneben. Nach Schließung des Nachtquartiers ist er wahrscheinlich wieder auf der Straße. 🩷
𝗩𝗲𝗿𝗲𝗻𝗮 𝘃𝗼𝗻 𝗔𝘂𝗳𝘀𝗰𝗵𝗻𝗮𝗶𝘁𝗲𝗿 𝘧𝘢 𝘱𝘢𝘳𝘵𝘦 𝘥𝘦𝘪 𝘮𝘦𝘮𝘣𝘳𝘪 𝘧𝘰𝘯𝘥𝘢𝘵𝘰𝘳𝘪 𝘥𝘦𝘭𝘭𝘢 𝘯𝘰𝘴𝘵𝘳𝘢 𝘢𝘴𝘴𝘰𝘤𝘪𝘢𝘻𝘪𝘰𝘯𝘦 𝘦 𝘴𝘪 𝘪𝘮𝘱𝘦𝘨𝘯𝘢 𝘤𝘰𝘯 𝘨𝘳𝘢𝘯𝘥𝘦 𝘥𝘦𝘥𝘪𝘻𝘪𝘰𝘯𝘦 𝘯𝘦𝘭 𝘥𝘰𝘳𝘮𝘪𝘵𝘰𝘳𝘪𝘰 𝘯𝘰𝘵𝘵𝘶𝘳𝘯𝘰: Per me Dormizil significa creare una casa per le persone che vivono in strada. Non si tratta solo di ascoltare, ma anche di ridere insieme e di accettarsi reciprocamente così come si è. Dormizil aiuta a superare le paure e a far nascere fiducia. A volte questo lavoro è impegnativo, faticoso, triste o sembra senza speranza. Ma è sempre umano. Al centro c’è il contatto con persone che hanno storie, speranze e desideri molto diversi tra loro. Non sempre posso aiutarle a trovare una vita migliore. Ma durante il mio turno posso accompagnarle per un tratto del loro cammino.

𝗥𝗶𝗰𝗰𝗮𝗿𝗱𝗼. Turno di notte. Abbiamo un nuovo ospite. Lo conosco perché la settimana scorsa aveva suonato il campanello chiedendo un sacco a pelo: da poco, di notte, “la sua galleria” viene chiusa e lui ha dovuto cercare un’altra sistemazione. Fisicamente non riusciva più a trovare facilmente un altro posto dove dormire in città. Così ha chiesto ospitalità al Dormizil ed è stato accolto. Arriva, firma come tutti gli altri e va subito in camera. «Ho già mangiato», dice. «Vado a dormire.» Verso le nove e mezza faccio l’ultimo giro nella struttura e busso anche alla sua porta. «Grazie per essere venuto a chiedermi come sto. Non sono abituato a questo.» Mi mostra il suo ukulele e spiega che ormai è diventato il suo nuovo “magnete per il pubblico”. Parla e parla. Io sorrido e gli auguro la buonanotte. Riccardo dorme vestito nel suo letto. Lo zaino è appoggiato accanto a lui, molto vicino. Dopo la chiusura del dormitorio notturno probabilmente tornerà di nuovo in strada. 🩷

𝗚𝘂𝘁𝗲-𝗡𝗮𝗰𝗵𝘁-𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻 Es ist 22 Uhr im Dormizil-Nachtquartier. Der letzte Gast hat sich zurückgezogen, wir schließen da...
25/05/2026

𝗚𝘂𝘁𝗲-𝗡𝗮𝗰𝗵𝘁-𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻
Es ist 22 Uhr im Dormizil-Nachtquartier. Der letzte Gast hat sich zurückgezogen, wir schließen das schwere Holztor zum Aufenthaltsraum. Danach wird es still – und manchmal besonders schön. Dann entstehen Gespräche unter uns Freiwilligen, die berühren: über besondere Lebenswege, Schicksale, die Suche nach Sinn und über Dankbarkeit. Und über die leise Erkenntnis, wie schnell sich das Leben ändern kann. 🩷
𝗦𝘁𝗼𝗿𝗶𝗲 𝗱𝗲𝗹𝗹𝗮 𝗯𝘂𝗼𝗻𝗮𝗻𝗼𝘁𝘁𝗲
Sono le 22 al rifugio notturno del Dormizil. L’ultimo ospite si è ritirato nella sua stanza, chiudiamo il pesante portone di legno della sala comune. Poi arriva il silenzio. E a volte sono proprio questi i momenti più belli. Nascono conversazioni tra noi volontari che toccano nel profondo: percorsi di vita particolari, destini difficili, la ricerca di un senso e la gratitudine. E quella consapevolezza silenziosa di quanto velocemente possa cambiare la vita. 🩷

Magdalena Gasser

𝗪𝗶𝗿 𝗻𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗶𝗵𝗻 𝗠𝗮𝗿𝗸𝘂𝘀. Markus ist Mitte sechzig, in Südtirol geboren und aufgewachsen. Er ist gelernter Koch. Durch schw...
24/05/2026

𝗪𝗶𝗿 𝗻𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗶𝗵𝗻 𝗠𝗮𝗿𝗸𝘂𝘀. Markus ist Mitte sechzig, in Südtirol geboren und aufgewachsen. Er ist gelernter Koch. Durch schwierige Lebensumstände verlor er seine Wohnung und fand zuletzt in Notunterkünften Platz. Verwandte hat er keine. Den vergangenen Winter verbrachte er in einer großen Struktur in der Bozner Industriezone. Für Anfang Juni hat er nun die Zusage für eine fixe Arbeitsstelle erhalten, zu der auch eine Unterkunft gehört. Es sieht so aus, als könnte daraus eine langfristige Anstellung werden. Über einen Dienst kam die Anfrage für Markus zu dormiTIME. Nach zwei Gesprächen haben wir entschieden, ihn aufzunehmen. Markus sagte offen, dass er es bis zum Arbeitsbeginn in der großen Einrichtung nicht mehr schaffen würde. Lieber auf der Straße schlafen. Willkommen, Markus. 🩷
𝗟𝗼 𝗰𝗵𝗶𝗮𝗺𝗶𝗮𝗺𝗼 𝗠𝗮𝗿𝗸𝘂𝘀. Markus ha circa sessant’anni, è nato e cresciuto in Alto Adige ed è cuoco di professione. A causa di diverse difficoltà e condizioni di vita complicate ha perso il suo appartamento e negli ultimi tempi ha trovato posto in strutture di emergenza. Non ha parenti. Lo scorso inverno ha dormito nella grande struttura della zona industriale di Bolzano. In primavera ha ricevuto la conferma per un lavoro fisso a partire da inizio giugno. Il posto di lavoro comprende anche un alloggio e sembra esserci la possibilità concreta che questa occupazione diventi stabile. Attraverso un’organizzazione è arrivata a dormiTIME la richiesta di accogliere Markus. Dopo due colloqui abbiamo deciso di prenderlo con noi. Markus ci ha detto apertamente che non sarebbe riuscito a restare nella grande struttura fino all’inizio del lavoro. Piuttosto sarebbe tornato a dormire per strada. Benvenuto, Markus. 🩷

𝗩𝗼𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗮𝗺Vor wenigen Tagen sagte uns ein Gast, ein Mann mit seinem Nachnamen habe noch nie um Hilfe gebeten. Dabei g...
22/05/2026

𝗩𝗼𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗮𝗺
Vor wenigen Tagen sagte uns ein Gast, ein Mann mit seinem Nachnamen habe noch nie um Hilfe gebeten. Dabei ging es um eine Mietunterstützung, auf die er Anspruch hat. Die Scham ist groß. Wir versuchten ihm zu erklären, dass er niemandem etwas wegnimmt, sondern Unterstützung erhält, die ihm zusteht. Das Gefühl der 𝗦𝗰𝗵𝗮𝗺 begegnet uns oft. Manche übernehmen sich am Arbeitsplatz, weil sie Angst haben zu sagen, dass der Druck zu groß wird. Andere sprechen erst sehr spät darüber, dass sie Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Dahinter steckt häufig das Gefühl, versagt zu haben. 😕
Wir versuchen unseren Gästen klarzumachen, dass Hilfe anzunehmen nichts mit Schwäche zu tun hat. Trotzdem melden sich viele erst dann, wenn kaum mehr ein Ausweg sichtbar ist. Dann wird Unterstützung deutlich schwieriger. Zu verstehen, dass sie Probleme früh ansprechen dürfen und Hilfe annehmen können, ist für viele ein langer Prozess. 🩷
𝗗𝗮𝗹𝗹𝗮 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗼𝗴𝗻𝗮
Pochi giorni fa un nostro ospite ci ha detto che un uomo con il suo cognome non aveva mai chiesto aiuto in vita sua. Si trattava di un sostegno per l’affitto a cui avrebbe avuto diritto. Eppure la vergogna era grande. Abbiamo cercato di spiegargli che non stava togliendo nulla a nessuno, ma che si trattava di un aiuto che gli spettava. Questo sentimento lo incontriamo spesso. C’è chi si carica troppo sul lavoro perché ha paura di dire che la pressione è diventata eccessiva. Altri parlano solo molto tardi del fatto di non riuscire più a pagare una bolletta o a gestire le spese quotidiane. Dietro c’è spesso la sensazione di aver fallito. 😕
Cerchiamo di far capire ai nostri ospiti che accettare aiuto non è una debolezza. Eppure molti chiedono sostegno solo quando sembra non esserci più una via d’uscita. A quel punto aiutare diventa molto più difficile. Capire che si possono esprimere le proprie difficoltà e accettare un sostegno è per molti un percorso lungo. Un percorso che accompagna quasi tutti i nostri ospiti per molto tempo. 🩷

𝗝𝗼𝗿𝗴𝗲 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀. Der 30-Jährige aus Südamerika verdient seinen Lebensunterhalt als Straßenverkäufer. Er wo...
21/05/2026

𝗝𝗼𝗿𝗴𝗲 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀. Der 30-Jährige aus Südamerika verdient seinen Lebensunterhalt als Straßenverkäufer. Er wohnt in einem Bergdorf außerhalb von Bozen und besuchte zuletzt einen mehrmonatigen Kurs an der Universität Trient, um beruflich weiterzukommen. In der Endphase der Ausbildung hatte er auch abends Vorlesungen und fragte deshalb bei uns an, ob er für maximal drei Monate einen Platz in dormiTIME bekommen könnte. 🛏️ Vor wenigen Tagen ist Jorge ausgezogen, er hat seine Ausbildung abgeschlossen. Wir freuen uns, dass wir ihn in dieser Zeit mit einem gut erreichbaren Wohnplatz in Bahnhofsnähe unterstützen konnten. 🩷
𝗟𝗼 𝗰𝗵𝗶𝗮𝗺𝗶𝗮𝗺𝗼 𝗝𝗼𝗿𝗴𝗲. Il trentenne sudamericano si guadagna da vivere come venditore ambulante. Vive in un paese di montagna distante da Bolzano e negli ultimi mesi ha frequentato un corso di più settimane all’Università di Trento per migliorare le proprie prospettive professionali. Nella fase finale della formazione aveva anche lezioni serali e ci ha quindi chiesto se fosse possibile avere un posto al dormiTIME per un massimo di tre mesi. 🛏️ Nel frattempo Jorge ha già lasciato l’alloggio e concluso il suo percorso di formazione. Siamo contenti di aver potuto contribuire mettendogli a disposizione un posto facilmente raggiungibile vicino alla stazione. 🩷

Indirizzo

Rittner Straße 25
Bolzano
39100

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