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03/06/2026
Ehrenamt: Viel Information, wenig Entlastung „Seit Jahren wird das Ehrenamt gelobt, aber wenn es um konkrete Entlastunge...
28/05/2026

Ehrenamt: Viel Information, wenig Entlastung

„Seit Jahren wird das Ehrenamt gelobt, aber wenn es um konkrete Entlastungen geht, passiert zu wenig.“ Mit klaren Worten reagiert der Landtagsabgeordnete Alex Ploner (Team K) auf die Antworten von Landesrätin Rosmarie Pamer zu seiner Anfrage über Erleichterungen für Vereine.

Aus der Antwort der Landesrätin geht hervor, dass in den vergangenen zwei Jahren vor allem Informationsveranstaltungen und Beratungen angeboten wurden. Allein im Jahr 2025 wurden über 350 Vertreterinnen und Vertreter erreicht. Zudem verweist Pamer auf das neue Landesgesetz, das Steuererleichterungen, ein digitales Vereinsverzeichnis und einen vereinfachten Zugang zu Förderungen vorsieht.

„Information über Bürokratie ist kein Bürokratieabbau. Infoveranstaltungen und Beratungen sind sinnvoll, ändern aber nichts an der tatsächlichen Belastung für die Vereine. Das Grundproblem bleibt bestehen. Ehrenamtliche haben weiterhin mit komplexen Vorschriften, Dokumentationspflichten und Unsicherheiten zu kämpfen. Gleichzeitig werden neue Kontrollen vorbereitet, statt spürbare Entlastung zu schaffen. Ich frage mich, wann kommt die Landesregierung in Sachen Bürokratieabbau fürs Ehrenamt endlich in die Gänge?”, so Alex Ploner.

Auch zentrale Reformen seien noch nicht umgesetzt. Das digitale Landesverzeichnis befinde sich weiterhin in Ausarbeitung durch die SIAG, wichtige rechtliche Fragen seien offen.

Für Alex Ploner ist das ein klares politisches Versäumnis: „Das Ehrenamt ist das Rückgrat unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Wer Engagement ernst nimmt, muss endlich echte Vereinfachungen liefern, weniger Bürokratie, weniger Doppelgleisigkeiten und klare Verfahren. Wir haben in Südtirol kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Die Schwierigkeiten sind seit Jahren bekannt, zu viel Papierkram, zu viele Zuständigkeiten, zu wenig einfache Regeln. Was fehlt, ist der politische Wille, hier wirklich aufzuräumen.“

Ehrenamt heißt Zeit schenken, nicht Formulare ausfüllen. Wenn sich engagierte Menschen mehr mit Verwaltung als mit ihrer eigentlichen Tätigkeit beschäftigen müssen, läuft etwas grundlegend falsch. Das Team K erkennt an, dass einzelne Maßnahmen in die richtige Richtung gehen können. Entscheidend sei aber, ob sie im Alltag der Vereine spürbar sind.

„Solange Ehrenamtliche vor allem informiert statt entlastet werden, bleibt die Unterstützung ein Lippenbekenntnis. Südtirols Vereine brauchen nicht mehr Erklärungen, sondern endlich weniger Bürokratie.“ so Alex Ploner abschließend.

Notaufnahme überlastet? Nicht die Hausärzt:innen sind schuld.Die Hausärzt:innen zum Sündenbock eines kriselnden Systems ...
20/05/2026

Notaufnahme überlastet? Nicht die Hausärzt:innen sind schuld.

Die Hausärzt:innen zum Sündenbock eines kriselnden Systems zu machen, ist zu einfach und zutiefst ungerecht. Das Problem ist strukturell:

— die rund 100.000 Gäste, die sich täglich in Südtirol aufhalten, haben keinen Hausarzt und landen im Notfall zwangsläufig in der Notaufnahme;
— die endlosen Wartelisten für Fachvisiten und Diagnostik drängen viele Patient:innen in die Erste Hilfe;
— der chronische Personalmangel in Krankenhäusern und auf dem Territorium verschärft die Lage.

Die Südtiroler Hausärzt:innen tragen mit rund 70 Patientenkontakten pro Tag eine der höchsten Belastungen Italiens. Ich stehe weiterhin an ihrer Seite: Es sind Menschen, die mit Leib und Seele für die Gemeinschaft arbeiten.

Wir brauchen strukturelle Lösungen – nicht Schuldzuweisungen.

Pronto soccorso intasato? Non è colpa dei medici di base.

Trasformare i medici di famiglia nel capro espiatorio di un sistema in crisi è semplicistico e ingiusto. Il problema è strutturale:

— i circa 100.000 ospiti che si trovano ogni giorno in Alto Adige non hanno un medico di base e in caso di necessità finiscono inevitabilmente al Pronto soccorso;
— le liste d'attesa infinite per visite specialistiche e diagnostica spingono molti cittadini a cercare risposte in PS;
— la carenza cronica di personale in ospedali e sul territorio aggrava ogni anello della catena.

I medici di medicina generale altoatesini reggono uno dei carichi più alti d'Italia, con circa 70 accessi al giorno.
Continuo a stare al loro fianco: sono professionisti che mettono anima e corpo al servizio della collettività.

Servono soluzioni strutturali, non colpevolizzazioni.

Online-Unterschriften über MYCivis: „Demokratie darf nicht an Formularen scheitern“Mit einem Antrag zum Wahlgesetz der L...
07/05/2026

Online-Unterschriften über MYCivis: „Demokratie darf nicht an Formularen scheitern“

Mit einem Antrag zum Wahlgesetz der Landesregierung zum Digitalen Wählen, forder wir, dass endlich auch Unterstützungsunterschriften für Referenden, Volksabstimmungen und politische Parteien in Südtirol digital abgegeben werden können. Mit einem neuen Vorstoß fordert das Team K die Landesregierung auf, endlich die rechtlichen und technischen Voraussetzungen zu schaffen, um die Online-Unterschriftensammlung über das bestehende Bürgerportal MYCivis zu ermöglichen.

"Ich fordere die Online-Unterschriftensammlung nicht seit gestern, sondern seit Jahren. Schon 2021 wurde unser Antrag mit dem Hinweis abgelehnt, man müsse auf staatliche Regelungen warten. Diese Regelungen sind längst da, was fehlt, ist der politische Wille auf Landesebene. Während auf nationaler Ebene Referenden online unterzeichnet werden können, zwingt Südtirol seine Bürgerinnen und Bürger weiterhin zu einem bürokratischen Hindernislauf. Das ist demokratieschädlich und schlicht nicht mehr zeitgemäß." so Alex Ploner

Wir erinnern daran, dass in Südtirol in den vergangenen Jahren mehrere direktdemokratische Initiativen bereits an der Hürde der Unterschriftensammlung gescheitert seien. Nicht, weil die Menschen kein Interesse hätten, sondern weil der Zugang unnötig kompliziert ist. Demokratie lebt von Beteiligung. Wer sie ernst meint, muss sie auch ermöglichen. Der neue Antrag argumentiert bewusst technisch und rechtlich fundiert. Denn mit MYCivis verfügt das Land bereits über ein Portal, das hohe Sicherheitsstandards erfüllt und täglich für sensible Verwaltungsdienste genutzt wird – vom Zugriff auf die elektronische Gesundheitsakte bis zur Beantragung von Beiträgen und Stipendien.

„Wenn wir über einen Gesetzesentwurf der Mehrheit diskutieren, der sogar das Digitale Wählen bei den Landtagswahlen ermöglichen soll, dann ist nicht nachvollziehbar, wieso das Land nicht auch die Online- Abgabe von Unterstützungsunterschriften ermöglicht. Außer man möchte die Bürgerbeteiligung bewusst kompliziert halten“, erklärt Paul Köllensperger.

Der Antrag sieht vor, die Online-Unterschriftensammlung nicht nur für Referenden und Volksabstimmungen, sondern auch für Petitionen und Unterstützungsunterschriften von Parteien bei Wahlen zu öffnen. Ziel ist eine niederschwellige, barrierefreie und transparente Beteiligung, insbesondere für junge Menschen, Berufstätige und Personen mit eingeschränkter Mobilität.

"Wenn wir morgen sogar über digitale Stimmabgabe bei Wahlen diskutieren, dann ist es absurd, dass wir heute noch so tun, als sei eine Online-Unterschrift ein unüberwindbares Risiko. Demokratie darf nicht an einem Schalter, an Öffnungszeiten oder an einem Formular scheitern." sagt Alex Ploner

Pflegeausbildung im  : Antrag von Maria Elisabeth Rieder - Team K abgelehnt - Landesrat präsentiert konkrete Pläne für
06/05/2026

Pflegeausbildung im : Antrag von Maria Elisabeth Rieder - Team K abgelehnt - Landesrat präsentiert konkrete Pläne für

Unser Vorschlag für eine wohnortnahe Pflegeausbildung im Pustertal wurde im zwar abgelehnt. Trotzdem hat die Debatte etwas in Bewegung gebracht: Erstmals wurden konkrete Ausbaupläne für den vorgestellt.

Geplant sind unter anderem:
🔹 eine duale Ausbildung mit stärkerer Praxisanbindung ab Herbst
🔹 mehr Sichtbarkeit für die Ausbildung im NOI Techpark
🔹 ein modulares Ausbildungsmodell bis hin zur Matura ab 2027

Das sind wichtige Schritte. Gleichzeitig bleibt klar: Wir brauchen einen direkten Ausbildungsweg für Jugendliche nach der Pflichtschule. Genau dort müssen wir ansetzen. Wer Ausbildung und Praktika in der eigenen Region absolviert, bleibt später auch beruflich vor Ort. Genau das brauchen wir angesichts des wachsenden Personalmangels im Pflegebereich.

Jetzt kommt es darauf an, dass aus Ankündigungen konkrete Angebote werden. Wir werden genau hinschauen, welche Ausbildungswege tatsächlich geschaffen werden, an wen sie sich richten und wann die Umsetzung erfolgt.

Gerade für das und den Standort sehen wir in diesem Bereich großes Potenzial – und deshalb bleiben wir dran.

„Südtirol ist nur noch für Touristen“ – Markus Lanz spricht aus, was viele denken. 🏔️⚠️Man darf nicht so tun, als hätten...
05/05/2026

„Südtirol ist nur noch für Touristen“ – Markus Lanz spricht aus, was viele denken. 🏔️⚠️

Man darf nicht so tun, als hätten wir noch ein zweites Südtirol im Keller. Wenn UNESCO-Weltnaturerbe draufsteht, dann bedeutet das auch etwas. Das ist kein Marketingtool.

Was passiert, wenn der Erfolg eines Landes zur Last wird? Markus Lanz hat im Südtiroler Landtag Klartext geredet und ein Gefühl benannt, das viele Einheimische teilen:

* Teures Pflaster: Wenn die Butter in St. Lorenzen mehr kostet als in Hamburg, stimmt etwas nicht mehr. 🧈
* Overtourism: Verstopfte Straßen und Hotelburgen, die unsere Kirchtürme im Dorfbild verdrängen. 🏨
* Heimat-Verlust: Wohnraum wird zum Luxusgut für Investoren, während sich die eigene Bevölkerung das Leben kaum noch leisten kann.�
Lanz warnt: „Heimat bedeutet auch, dass du sie dir leisten können musst.“

Klar ist:
Südtirol braucht Tourismus. Aber wann ist genug? Braucht es wirklich noch neue Hotels in den Tourismuszonen?

Wie seht ihr das? Ist Südtirol auf dem richtigen Weg oder opfern wir gerade unsere Identität für den Tourismus? 👇

Folge Ling zum Artikel: https://shortlink.uk/1umKM

Schiene schwächelt: Team K hakt nach! 🔍⚠️Trotz eines Budgets von 14,8 Millionen Euro für die Instandhaltung häufen sich ...
04/05/2026

Schiene schwächelt: Team K hakt nach! 🔍⚠️

Trotz eines Budgets von 14,8 Millionen Euro für die Instandhaltung häufen sich auf der Linie Meran–Bozen die Zugausfälle. Oft erfahren Fahrgäste erst am Bahnsteig durch schwer verständliche Durchsagen, dass nichts mehr geht.

Alex Ploner (Team K) bringt das Thema in den Landtag:📊

Wie viele Ausfälle gab es seit Jahresbeginn?🛠️
Welche Maßnahmen sollen die Zuverlässigkeit sichern?
Die Bahn muss eine echte Alternative zum Auto sein – keine Lotterie!💬

Seid ihr auch betroffen? Schreibt uns eure Erfahrungen in die Kommentare! ⬇️

https://url-shortener.me/LUKR

04/05/2026

29/04/2026

Im 3. Sektor hinken wir mit den Gehältern leider immer noch hinterher. Wir müssen auch hier einen Zahn zulegen, ansonsten laufen wir Gefahr, dass wir aufgrund des eh schon bestehenden Fachkräftemangels die Dienste nicht mehr abdecken können.

Indirizzo

Silvius-Magnago-Platz 6
Bolzano
39100

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