1972, Gründung der Sektion Mals
Den damaligen Pionieren, Herrn Stocker Ignaz, Herrn Weirather Max und Herrn Stocker Alois, kam bereits im Jahre 1971 der Gedanke, eine Aussenstation des damals noch sehr jungen (Landesrettungsvereins) Weissen Kreuzes, in Mals zu gründen. Herr Stocker Ignaz, seinerzeit Landtagsabgeordneter in der Südtiroler Landesregierung knüpfte die politischen Kontakte und nahm Ko
ntakt mit der "Zentrale" des Weissen Kreuzes in Bozen auf. Der damalige Präsident des Landesrettungsvereins, Herr Dr. Prim. Karl Pellegrini und der damalige Direktor, Herr De Tomaso Karl, gaben Herrn Stocker Ignaz nun offiziell den Auftrag, in Mals sowohl Leute als Fahrer anzuwerben, als auch eine Garage und einen rund um die Uhr funktionierenden Telefondienst zu organisieren. Stocker Ignaz stellte seine neu errichtete landwirtschaftliche Garage als Fahrzeugremise zur Verfügung, und zu guter Letzt, das "Spital" übernahm den Telefondienst rund um die Uhr, kostenlos, zusätzlich erklärten sich die Schwestern des "Spitals" bereit, die Wäsche der Liegenbezüge auch kostenlos zu waschen. Das wichtigste aber, der Krankenwagen, kam von der Zentrale in Bozen. Es war ein gebrauchter "VW-Bully T1" mit mageren 50 PS, der bereits in Bozen und anderen Sektionen zum Einsatz kam. Die Sektion nahm nun offiziell ihren Dienst mit 20 freiwilligen Helfern aus Mals auf. Die Anrufe wurden vom "Spital" entgegengenommen, und die Fahrer wurden daraufhin telefonisch verständigt.