25/10/2026
Das war also unser erster 25h-BF-Tag.
Nachdem wir am Samstag, dem 24.10. um 13:00 Uhr zum Dienst angetreten waren, wurden erstmal ein paar Grundregeln kundgetan und die UVV besprochen, bevor die Feldbetten aufgeschlagen werden konnten. Es folgte die Fahrzeugeinteilung für den Samstag und die Fahrzeug- und Gerätekunde. Schließlich sollte man wissen WAS WO auf dem zugeteilten Fahrzeug verlastet ist. Mit Meldern ausgestattet harrten wir der Dinge, die da bald kommen sollten.
Knapp eine Stunde später rollten wir bereits zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Schulzentrum Walbach, wo die Angrifftrupps sich auf die Suche machten, währen die Anderen einen Löschangriff vorbereiteten. Da es sich hier um einen Fehlalarm handelte, konnte zeitnah zurückgebaut werden. Gerade als wir auf den Fahrzeugen saßen galt es eine unklare Rauchentwicklung in Buschhausen zu erkunden. Hier brannte der Busch - sozusagen. das Problem war eine fehlende Wasserversorgung, die aber Dank einer Tragkraftspritze an der Agger und jeder Menge B-Schläuche bis ins Neubaugebiet sichergestellt werden konnte. Hier wurde ein Faltbecken gespeist, aus dem das LF10 Wasser für die C- und D-Schläuche im Löschangriff entnehmen konnte. Das angedachte Wipfelfeuer konnte so schnell in Gewalt gebracht werden.
Nach kurzer Erholung war in Büchlerhausen ein Arbeitsunfall mit einem LKW an einer Laderampe geschehen. Während eine Person betreut wurde, mußte eine weitere aus einem Schacht mittels Spineboard lagegerecht gerettet werden.
Soviel Arbeit machte hungrig - gut das am Standort schon der Grill glühte. Am späten Abend erfolgte für das LF die alleinige Alarmierung nach Bickenbach zu einer Rauchentwicklung, während GW-L und MTF eine Person im Bereich Unterkaltenbach suchten. Hier war nach etwa einer halben Stunde Entwarnung.
Nach einer regnerischen Nacht (bei dem der Ein oder Andere wenig Schlaf hatte) sollte morgens ein Mülleimerbrand gelöscht werden. Hier handelte es sich um einen Fehlalarm, so das wir uns umgehend dem Frühstück widmen konnten. Die Nachtlager wurden zurückgebaut, unser Quartier wieder in einen vorzeigbaren Zustand versetzt. Dann schrillten erneut die Melder. Am Haus Ley war es zu einem Unfall mit einem Bagger gekommen, in dem auch ein LKW eine Rolle spielte. So eine große Lage mit 18 Kids, das hieß schon was. Mit dem ein oder anderen Tip der Betreuer war auch hier eine erfolgreiche Rettung für die Übungspuppen möglich und auslaufende Betriebsstoffe bekam man auch in den Griff.
In Nachbesprechungen wurde Einiges erklärt und teilweise Alternativen vorgeschlagen, aber im Großen und Ganzen wurden alle Aufgaben gut abgearbeitet. Nach dem Reinigen der Fahrzeuge am Gerätehaus waren 25 Stunden BF-Tag 2026 fast wie im Flug vergangen.
Die Jugendfeuerwehr sagt den Übungsausarbeitern und den Helfern und Unterstützern, wie etwa Fabian Englert, der mal eben an einem Sonntag Bagger und LKW bereitstellte, oder Antonio und Domenico De Marco für das Verpflegen, einen großen Dank !!!