24/09/2026
Der elektronische Handel hat in den letzten Jahren explosionsartig zugenommen. Zwischen Juli 2024 und Juli 2025 sind rund 5 Milliarden Pakete auf den EU-Markt gelangt.
Viele dieser Sendungen dürften allerdings in der EU gar nicht auf den Markt kommen: Das Bundesamt für Verbrauchergesundheit (BAVG) und das Zollamt Österreich führen zusammen mit der AGES-Interneteinheit und unseren AGES-Fachexpert:innen jedes Jahr Kontrollen von Nahrungsergänzungsmitteln, Kosmetik und Kinderspielzeug durch, die in ausländischen Webshops gekauft wurden. Dabei zeigt sich, dass diese Produkte zu einem hohen Prozentsatz nicht den Vorgaben der EU entsprechen. Die Palette reicht von fehlerhafter Kennzeichnung bis hin zur Gesundheitsschädlichkeit.
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BAVG und Zoll haben daher ihre Zusammenarbeit verstärkt: Die bestehende Kooperation wird um die Zusammenarbeit der Labore von AGES und Zoll erweitert. Die Zusammenarbeit ermöglicht es, die unterschiedlichen Labor-Expertisen gezielt zu bündeln und abzustimmen, um noch zielgerichteter auffällige Produkte aus dem Verkehr ziehen zu können.
Im Prunksaal des Finanzministeriums unterzeichneten Zoll-Vorständin Andrea Reuter und Anton Reinl, BAVG-Direktor und AGES-Geschäftsführer, die erweiterte Kooperationsvereinbarung.
Bundesministerium für Finanzen
Sozialministerium Österreich
📸 Fotos: © BMF